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Polizeigewerkschaft sieht Sicherheitslücken in Deutschland
Der Bundesvorsitzende der Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, sieht Sicherheitslücken bei der Überwachung von Flughäfen. Quelle: dpa

Der Bundesvorsitzende der Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, sieht Sicherheitslücken bei der Überwachung von Flughäfen.

(Foto: dpa)

Der Chef der Polizeigewerkschaft Rainer Wendt sieht die deutsche Polizei zwar grundsätzlich gut aufgestellt im Kampf gegen den Terror, bemängelt aber auch Defizite. „Es gibt große Sicherheitslücken zum Beispiel im Bereich der Luftsicherheit, der Luftsicherheitskontrollen an den Flughäfen. Und es gibt, vor allen Dingen in den Ländern, nach wie vor die Bereitschaft, viel Personal abzubauen“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) am Samstag dem Nachrichtensender n-tv. „Dieses Personal fehlt uns unter anderem wenn es darum geht, sehr gefährliche Syrien-Heimkehrer zu beobachten und zu überwachen.“

Wendt zufolge sollen weitere 1000 Planstellen bei der Polizei gestrichen werden. „Das ist eine ganz fatale Entwicklung und ich kann nur hoffen, dass die Landesregierungen auch dies jetzt zum Anlass nehmen, diese Pläne noch einmal zu überdenken, denn das kann sich die Polizei überhaupt nicht erlauben, jetzt, in diesem Moment auch noch Personal abzubauen.“

Wendt sprach sich nach den Terrortaten in Frankreich für die Einführung der Vorratsdatenspeicherung aus. „Die brauchen wir ja nicht, um Eierdiebe zu fangen, sondern wirklich um sehr, sehr gefährliche Terroristen zu fangen, beziehungsweise, sie an weiteren Taten zu hindern.“

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