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Nach Platzeck-Abgang BER-Chefaufseher verzweifelt gesucht

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Externer Fachmann favorisiert

Pirat Martin Delius sieht das ähnlich: „Kaum jemand glaubt heute noch einem Politiker im Aufsichtsrat dieser Flughafengesellschaft.“ Platzecks Rückzug biete die Möglichkeit, „den Aufsichtsrat zu sanieren“ und Fachleute einzusetzen, die sich gegen den Flughafenchef Hartmut Mehdorn durchsetzen können, sagte der Piratenabgeordnete laut „taz“.

Auch Brandenburg favorisiert einen „externen Fachmann“, schreibt „Bild“. In diese Richtung denkt offenbar auch Innenminister Woidke, als er ankündigte, es könne zu einer veränderten Zusammensetzung des Gremiums kommen: „Wir wollen noch mehr Sachverstand in den Aufsichtsrat bringen.“ Unklar ist aber, ob der- oder diejenige dann auch den Aufsichtsratsvorsitz übernehmen oder nur einfaches Mitglied wird.

Möglich ist aber auch, dass Brandenburgs Finanzminister Helmuth Markov und Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (beide Linke), zum Zug kommen. Beide gehören dem Aufsichtsrat seit Langem an und haben bereits Profil entwickelt.

Womöglich übernimmt der Bund der BER-Aufsichtsratsvorsitz. Bislang besetzten nur Vertreter von Berlin und Brandenburg den Posten. Sollte der Bund zum Zug kommen, könnte es Staatssekretär und Ingenieur Rainer Bomba (CDU) machen. Diese Variante hält der SPD-Politiker Ole Kreins aber für abwegig: „Beim Bund hat man manchmal den Eindruck, dass er den Flughafen nicht will.“

Das macht die Sache für die drei Gesellschafter Brandenburg, Berlin (mit je 37 Prozent Anteil) und der Bund (26 Prozent), die sich nun auf einen Nachfolger einigen müssen, nicht einfacher.

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15 Kommentare zu "Nach Platzeck-Abgang: BER-Chefaufseher verzweifelt gesucht"

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  • Soll sich der Bund mal schön raushalten und den Kommunisten den Aufsichtsrat überlassen. Danach soll die Staatsanwaltschaft aus sozialen und solidarischen Gründen den entstandenen Schaden für den Steuerzahler bei den Genossen wieder eintreiben. Das wäre mal ein Zeichen gegen den fehlenden wirtschaftlichen Sachverstand der Linken.

  • Blos nicht wieder einen Politiker. Und bitte ohne Haftung und Bürgschaften für den Bürger.

  • es geht nicht nur um Brandschutz. Es vielmehr ist es, wie ich es vermute, die horizontale Rauchgasabführung bei gleichzeitiger Frischluftzuführung und Architekten Eitelkeit. Verwoben mit den Düsseldorfer Flughafen Unglück.

  • Ich stelle mich zu Verfügung, und möchte mich hiermit bewerben.
    Bin....
    .......

  • Um allen Irrsinn zu beenden, sollte man das Objekt einstampfen. Es wäre billiger als der Endpreis! Politiker können keine Projekte umsetzen. Die haben zwei linke Hände, alles Daumen!

  • Gehen wir den Denkansätzen nach:
    - Ramsauer (keine zwei Monate mehr im Amt) wirft sich für den Willy-Brandt-Airport in die Brandung? Als Konkurrenz gegen Frankfurt und München? Wohl kaum.
    - Die Sozialisten sollen die Kapitalseite schützen und verantworten? Das wäre der Treppenwitz.
    - Und die Sozialdemokraten? Haben aktuell ein Schattenkabinett.

  • Vergiß es! Dazu fehlt Dir das Vitamin B in Berlin für diesen Zusatzverdienst ohne Regressgefahr. Da kommen nur die Parteikader dran.

  • Welcher Aufsichtsrat von Format würde sich denn neben den Party-Wowereit setzen, der das Desaster gemeinsam mit seinem Genossen Platzeck zu verantworten hat?!

  • @Joachim_S:

    na das war ja nun nicht schwer...

    http://www.berlin-airport.de/de/unternehmen/jobs-und-karriere/arbeitgeber-flughafen/allgemeines/index.php/kontakt/1432503

    Viel Spass bei der Bewerbung, aber Vorsicht, könnte der letzte Job sein den mann dann bekommt. Erfolgreicher Abschluß ist zwar nur gering wahrscheinlich, jedoch dann mit grossen Lorbeeren verbunden :-)

  • Na so ein Zufall... das Thema Aufsichtsräte und deren Vorsitzende geht doch die Tage eh um wie ein Schreckgespenst. ein Schelm wer Böses dabei denkt.
    Es liegt doch klar auf der Hand, dass sich Kollege Platzek gedacht hat: "Hah so einfach war's noch nie! - ThyssenKrupp, Siemens... keiner mag den Cromme behalten. Und im Milliarden verbrennen kennt er sich auch aus".
    Das ist natürlich Platzecks Mann. Vom Rhein an die Isar - und nun zu Gast an Havel und Spree. Willkommen im Märkischen Sand Herr Cromme!
    Selbstverständlich rein hypothetisch - aber wer weiss - ein Schelm...
    ;-)

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