Nach Rauswurf Wer Sarrazins Nachfolger werden könnte

Die Bundesbank hat entschieden: Der Vorstand beantragte die Abberufung des umstrittenen Vorstandsmitglieds Thilo Sarrazin. Doch wer könnte ihm nachfolgen? Das Handelsblatt stellt die fachlich am besten geeigneten Personen vor.
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Jörg Asmussen, zur Zeit tätig als Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Quelle: dpa

Jörg Asmussen, zur Zeit tätig als Staatssekretär im Bundesfinanzministerium.

(Foto: dpa)

Jörg Asmussen

>>Kompetenz: Der 44-jährige Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen hat in der Finanzkrise die Gesetze zur Bankenrettung konzipiert. Er ist in allen internationalen Finanzfragen engster Berater von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU).

>>Werdegang: Asmussen studierte Volkswirtschaft in Gießen und Bonn und machte in Mailand seinen MBA. 1996 begann er im Bundesfinanzministerium seine Karriere. Er leitete ab 1999 für Hans Eichel das Ministerbüro und wurde 2003 Leiter der Abteilung Finanzmarktpolitik. Seit Juli 2008 ist er Staatssekretär.

>>Fazit: Ein Top-Experte mit internationaler Erfahrung. Infrage käme er vor allem für die Bankenaufsicht. In der Finanzkrise lernte er, dass komplexe Verbriefungsprodukte, für die er sich einst begeisterte, erhebliche Risiken bergen können.

Jörg Asmussen
Jens Weidmann
Stefan Gerlach
Gerhard Hofmann
Volker Wieland

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2 Kommentare zu "Nach Rauswurf: Wer Sarrazins Nachfolger werden könnte"

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  • Es gibt nur einen ! Peer Steinbrück

  • Jörg Asmussen als Vorschlag ist ein schlechter Scherz? Vom Saulus zum Paulus der bankenregulierung und -aufsicht. Vom großen Deregulierer zum Regulierer. Es gibt Situationen da ist eine zweite Chance er unangebracht. insbesondere wenn es nicht um Peanuts geht. Und bei einem realem Schaden für den Steuerzahler im zweistelligen Millardenbereich kann man nicht mehr von Peanuts sprechen. Um so erstaunlicher dass selbst ein Machtwechsel im Finanzministerium seiner Position nichts anhaben konnte. Wenn jetzt auch noch der Ritterschlag in Form der berufung in den bundesbankvorstand folgen sollte, habe ich scheinbar etwas mit der Finanzkrise nicht wirklich mitbekommen. Ein Top-Experte? Wenn es so wäre, müsste man ihn wegen Vorsatz verklagen. Aber in diesem Zusammenhang kommt es ihm zu Gute, dass er Liesschen Müller in der Einschätzung verschachtelter Verbriefungen nichts vorraus hatte. bloß Liesschen Müller wurde auch nicht dafür bezahlt.

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