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Nach Salafisten Auch Rechtsextreme in Wuppertal „auf Streife“

Rechtsextreme haben sich offenbar die „Scharia-Polizei“ in Wuppertal zum Vorbild genommen: In der letzten Woche patrouillierte eine Gruppe in einheitlichen T-Shirts auf den Straßen der nordrhein-westfälischen Stadt.
09.09.2014 - 19:34 Uhr 3 Kommentare
Rechtsextreme wurden in Wuppertal angehalten: Gegen sie wird wegen des Verstoßes gegen das Uniformierungsverbot und das Versammlungsgesetz ermittelt. Quelle: dpa

Rechtsextreme wurden in Wuppertal angehalten: Gegen sie wird wegen des Verstoßes gegen das Uniformierungsverbot und das Versammlungsgesetz ermittelt.

(Foto: dpa)

Wuppertal Nach der selbst ernannten „Scharia-Polizei“ haben in Wuppertal auch Rechtsextreme in einheitlichen T-Shirts auf den Straßen patrouilliert. Bereits in der Nacht zum Freitag sei eine solche Gruppe angehalten worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Wuppertal am Dienstag mit. Gegen sie werde ermittelt, weil sie gegen das Uniformierungsverbot und das Versammlungsgesetz verstoßen hätten.

Die rechtsextreme Partei Die Rechte wirbt nach Angaben der Ermittler für einen „Stadtschutz Wuppertal“ und für eigene Streifen. Die Partei „hängt sich vergeblich den Deckmantel der Rechtschaffenheit um. Sie will Ängste schüren und provozieren“, erklärte Wuppertals Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher.

In der vergangenen Woche war bekanntgeworden, dass Salafisten in Wuppertal mit orangefarbenen Westen mit der Aufschrift „Shariah Police“ durch die Straßen gezogen waren und vor Alkohol, Glücksspiel, Musik, Konzerten, Pornografie und Drogen gewarnt hatten. Auch gegen sie läuft ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.

Die Aktion der Islamisten hatte bundesweit Empörung ausgelöst. Weder Salafisten noch Rechtsextremisten traten laut Polizei seit dem Wochenende bei weiteren Aktionen in Pseudouniformen in Erscheinung.

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    • dpa
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    3 Kommentare zu "Nach Salafisten: Auch Rechtsextreme in Wuppertal „auf Streife“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Herr Gerd Toepfer, natuerlich nicht, weil Moslems und Juden sich in Deutschland alles erlauben koennen und dafuer noch heilig gesprochen werden. Denn wollte die Politik wirklich etwas gegen Islamisten unternehmen, waere es ein leichtes diesen Gruppen jeglichen Spielraum zu nehmen.

    • Natürlich wird gegen die Musel "Ermittelt" allerdings wird man nichts Strafrechtlich relevantes finden. Die Rechten aber wird die volle Härte des Gesetzes treffen.

    • So so, gegen die Rechten wird sofort ermittelt. Ermittelt auch jemand gegen die Scharia Freaks?

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