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Nach SPD-Parteiausschlussverfahren Sarrazin wehrt sich gegen Kritiker

Thilo Sarrazin wehrt sich gegen Kritiker, die ihm auch nach seinem abgeblasenen SPD-Rauswurf Fremdenfeindlichkeit vorwerfen. Sein Buch "Deutschland schafft sich ab" habe die Grundwerte seiner Partei nicht verletzt.
29.04.2011 - 14:28 Uhr 1 Kommentar
Sarrazin wehrt sich auch nach dem gescheiterten Parteiausschlussverfahren weiter gegen den Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit. Quelle: dapd

Sarrazin wehrt sich auch nach dem gescheiterten Parteiausschlussverfahren weiter gegen den Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit.

(Foto: dapd)

Berlin Der ehemalige Berliner Finanzsenator und Buchautor Thilo Sarrazin (SPD) setzt sich nach der umstrittenen Einstellung des Parteiausschlussverfahrens gegen seine innerparteilichen Kritiker zur Wehr. Aus den Schriftsätzen seines Rechtsbeistandes gehe eindeutig hervor, dass sein Buch an keiner Stelle die Grundwerte oder die Ordnung seiner Partei verletzt habe, sagte Sarrazin der Zeitung "B.Z" (Samstagausgabe). Er reagierte damit auf Äußerungen von SPD-Mitgliedern, die ihm ein rassistisches und rechtsextremistisches Gedankengut vorwerfen.

Mehrere SPD-Organisationen hatten in der vergangenen Woche nach Verhandlungen einer Schiedskommission ihre Ausschlussanträge gegen Sarrazin zurückgezogen. Vorausgegangen war eine Erklärung Sarrazins, wonach er keine sozialdemokratischen Grundsätze verletzen oder Migranten diskriminieren wollte. Hintergrund sind die umstrittenen Thesen zur Integration in seinem Buch "Deutschland schafft sich ab".

Die Entscheidung stieß insbesondere beim linken Parteiflügel und in Migrantenorganisationen auf scharfe Kritik. Unter Druck geriet vor allem SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles, die vor der Kommission die Bundespartei vertreten hatte.

Sarrazin betonte, ohne die gütliche Einigung wäre ganz klar absehbar gewesen, dass die Schiedskommission den Ausschlussantrag abgelehnt hätte. Seine Erklärung habe also dazu beigetragen, dass die Antragsteller ihr Gesicht wahren konnten. Es sei unerhört, wenn er dafür jetzt beschimpft werde.

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