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Nach Tauber-Äußerung FDP wirft CDU Linkspopulismus vor

CDU und FDP teilen heftig gegeneinander aus: CDU-Generalsekretär Peter Tauber hatte den FDP-Chef Christian Lindner mit AfD-Vize Alexander Gauland verglichen. Nun kontern die Liberalen.
08.01.2017 Update: 08.01.2017 - 14:58 Uhr Kommentieren
Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende wehrt sich gegen die Kritik von Volker Tauber. Quelle: dpa
Wolfgang Kubicki

Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende wehrt sich gegen die Kritik von Volker Tauber.

(Foto: dpa)

Berlin Im Streit um den Angriff von CDU-Generalsekretär Peter Tauber auf FDP-Chef Lindner legt die FDP-Führung nach. „Wir lassen uns für berechtigte Kritik an der Politik von Frau Merkel nicht in die rechte Ecke stellen“, hieß es am Sonntag aus der Parteispitze gegenüber dem Handelsblatt. Tauber hatte Lindner in einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ mit Afd-Vize Alexander Gauland verglichen. „Er redet teilweise wie Herr Gauland von der AfD“, hatte Tauber gesagt. „Der einzige Unterschied besteht darin, dass er statt eines abgewetzten Tweed-Sakkos einen überteuerten Maßanzug trägt.“ Die FDP-Führung reagierte mit scharfen Worten: „Der linke Neidreflex, der da bedient werden soll, zeigt, wie es um die CDU bestellt ist“, hieß es.

Zuvor hatte Wolfgang Kubicki, stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender gegen Tauber ausgeteilt. „Mit seinen unverschämten Äußerungen hat sich Herr Tauber als ernstzunehmender Gesprächspartner endgültig disqualifiziert“, sagte Kubicki laut Pressemitteilung am Sonntag. „Es zeigt einerseits die Nervosität der CDU vor den kommenden Wahlen, andererseits, wie tief diese Partei inzwischen gesunken ist. Wer einfordert, dass der Rechtsstaat die geltenden Gesetze auch durchsetzt, wird in die rechte Ecke gestellt.“

Christian Lindner zu Gast im Wirtschaftsclub
Handelsblatt Wirtschaftsclub – Gespräch mit Christian Lindner
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Handelsblatt-Politikchef Thomas Sigmund begrüßte FDP-Chef Christian Lindner zum Gespräch in Berlin. Der Wirtschaftsclub für Handelsblatt-Abonnenten bietet regelmäßig Gelegenheiten, sich mit den Spitzen aus Wirtschaft und Politik auszutauschen.

(Foto: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt)
Handelsblatt Wirtschaftsclub – Gespräch mit Christian Lindner
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Der Parteivorsitzende der FDP nimmt die Wiederbelebung des Liberalismus ernst und greift die Bundesregierung an.

(Foto: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt)
Handelsblatt Wirtschaftsclub – Gespräch mit Christian Lindner
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Die rund 100 Gäste in Berlin waren aber auch mit lockeren Sprüche zu begeistern.

(Foto: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt)
Handelsblatt Wirtschaftsclub – Gespräch mit Christian Lindner
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Der Austausch mit dem Publikum ist zudem ein fester Bestandteil der Handelsblatt-Reihe.

(Foto: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt)
Handelsblatt Wirtschaftsclub in Berlin
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Auch Berthold Stoppelkamp (links), Leiter des Hauptstadtbüro des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW), nutze die Veranstaltung zur Kontaktpflege.

(Foto: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt)
Handelsblatt Wirtschaftsclub in Berlin
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Wirtschaftsclubmitglied und Student Jonas Feldt (rechts) wollte die Begegnung mit Lindner auch persönlich festhalten.

(Foto: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt)
Handelsblatt Wirtschaftsclub – Gespräch mit Christian Lindner
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Auch Thomas Erdmann vom Kunststoffunternehmen Reifeltec interessierte sich für die Veranstaltung mit dem FDP-Boss.

(Foto: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt)

Die FDP hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihre Flüchtlingspolitik immer wieder scharf kritisiert und zieht mit der Forderung nach einer „Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit“ in den Bundestagswahlkampf. Zuletzt hatte FDP-Chef Lindner diese Forderung bei seiner Rede zum traditionellen Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart am Freitag bekräftigt.

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