Nach Transplantation Steinmeier darf Krankenhaus wieder verlassen

Nur kaum mehr als eine Woche, nachdem Frank-Walter Steinmeier seiner kranken Frau eine Niere gespendet hat, darf der Vorsizzende der SPD-Bundestagsfraktion am Donnerstag wieder das Krankenhaus verlassen.
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Frank-Walter Steinmeier darf nach erfolgreicher OP die Klinik verlassen. Quelle: dpa

Frank-Walter Steinmeier darf nach erfolgreicher OP die Klinik verlassen.

(Foto: dpa)

HB BERLIN. Frank-Walter Steinmeier, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, wird am morgigen Donnerstag das Krankenhaus verlassen. Steinmeier sei wohlauf, erfuhr das Handelsblatt in seinem Umfeld. Auch seiner Frau, der Steinmeier vor acht Tagen eine Niere gespendet hatte, gehe es gut.

Wie es weiter hieß, werde Steinmeier zunächst nach Hause fahren und darauf warten, dass auch seine Frau das Krankenhaus verlassen könne. Danach wollen beide gemeinsam in einer Klinik ein Rehabilitationsprogramm absolvieren.

Am Dienstag vergangener Woche war die Nieren-Transplantation geglückt. Fast den ganzen Tag hatten sich die Operation sowie die aufwendige Vorbereitung hingezogen. Zunächst war dem 54-jährigen Politiker, der bis Oktober eine politische Auszeit nimmt, in einem eineinhalbstündigen Eingriff die gesunde Niere entnommen worden.

Anschließend wurde das Organ seiner schwer erkrankten 48-jährigen Frau eingepflanzt. Am frühen Abend kam ein erster Anruf aus der Klinik, dass man sich keine Sorgen machen müsse. Doch jetzt beginnt eine weitere Phase des Abwartens: Erst in einigen Wochen wird sich zeigen, ob das Organ auch vom Körper der Frau angenommen wird.

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