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Nach Zugausfällen Brüderle will Börsengang für Deutsche Bahn

Personalmangel, Beinahe-Kollision, gestrichene Züge: In Mainz gibt es seit einer Woche massive Probleme beim Nah- und Fernverkehr. Rainer Brüderle (FDP) hat dafür eine Lösung - und es ist nicht die Entlassung des Chefs.
13.08.2013 - 05:10 Uhr 26 Kommentare
Rainer Brüderle, Spitzenkandidat der FDP für die Bundestagswahl, hat neue Ideen für das Debakel bei der Deutschen Bahn. Quelle: dpa

Rainer Brüderle, Spitzenkandidat der FDP für die Bundestagswahl, hat neue Ideen für das Debakel bei der Deutschen Bahn.

(Foto: dpa)

Berlin FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle fordert angesichts der chaotischen Zustände am Mainzer Hauptbahnhof eine grundsätzlich neue Struktur der Bahn. Überlegenswert wäre ein Börsengang der AG, deren einziger Anteilseigner der Bund sei, sagte Brüderle in einem vorab veröffentlichten Gespräch mit der Mainzer "Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe).

Im Zusammenhang mit den Zugausfällen sprach Brüderle von einer "internationalen Blamage" und einem "unglaublichen Zustand", für den die Menschen kein Verständnis hätten. Es helfe nicht, einen Bahn-Vorstand in die Wüste zu schicken, ergänzte er.

Die Bahn-Struktur mit ihrer staatlichen Absicherung müsse grundlegend unter die Lupe genommen werden. Ein freies Unternehmen im Wettbewerb könne sich so etwas nicht leisten.

Aufgrund von Personalmangel ist der Zugverkehr am Mainzer Bahnhof stark ausgedünnt. Die Deutsche Bahn räumte am Montag ein, dass die Probleme im Stellwerk Mainz kein Einzelfall seien.

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    Wegen der teilweisen Abkopplung des Bahnhofs der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt will Bahnchef Rüdiger Grube Aufsichtsratskreisen zufolge den Vorstand Produktion der für das Schienennetz zuständigen Bahn-Tochter DB Netz AG, Hansjörg Hess, von seinen Aufgaben entbinden.

    Zugausfälle in Mainz nehmen zu

    • rtr
    Startseite
    26 Kommentare zu "Nach Zugausfällen : Brüderle will Börsengang für Deutsche Bahn"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Herr Brüderle sollte seinen Blick nach England richten. Dort führte die Privatisierung der Bahn zu desaströsen Zuständen. FDP, die Partei der Ahnungslosen und Speichellecker.

    • Man muss das mal in Zusammenhänge DENKEN ???
      Dörfer WERDEN ENTVÖLKERT aus WIRTSCHAFTLICHEN GRÜNDEN , da OHNE ÖFFENTLICHEN FÖRDERMITTEL , FÜR ÖFFENTLICHEN BEFÖRDERUNGSGESELLSCHAFTEN , NICHT LEIST BAR .
      Bundesbahn HAT NUR NOCH STRECKEN AUSGEBAUT AUF STRECKEN WO INTERECKT DIE FAHRSCHEINE ÜBER STEUER ABGESETZT WERDEN von BETRIEBE wo dann STAAT ZAHLT und NORMALE FAHREN ICE NICHT , WEIL ZU TEUER .
      UND NUN DER BRÜLLER : " PRIVATFIRMA KÖNNTE sich DAS NICHT LEISTEN " !!!
      Richtig ! Privatfirma KANN sich DAS NICHT LEISTEN UND GEHT PLEITE UND IST WECK und DANN ??? WOLLEN wir DAS ?
      MUSS STAAT sich WIEDER ENDSCHEIDEN , OB er ÖFFENTLICHE FÖRDERMITTEL GIBT , UM BEFÖRDERUNG BEZAHLBAR ZU MACHEN , DA PRIVATFIRMA ES sich NICHT LEISTEN KANN , UM VON ZU LEBEN .
      Verstädterung und DÖRFER VERNICHTEN , Politische ENDSCHEIDUNG ? UND DOCH GEHT'S IMMER UM GELD und POLITIKER MIT EIGENINTERESSEN DEHNEND , SOLLTEN BEI ERSTEN ANSCHEIN SOLCHER TAT IN EIGENINTERESSEN , SOFORT VERKLAGT WERDEN .
      SEID DEM STAAT NICHT DIREKT FÖRDERMITTEL . . . SONDERN VERDIENEN WILL DRAN und INDIREKT sich GEWINNE AUSSCHREIBT DIE er HINTENRUM selber GEZAHLT HAT ENDVÖLKERN . . . .
      WAREN die Alten Doof die SAGTEN : " Beförderungsmittel POST ENERGIE . . .
      GEHÖREN IN STAATSHAND ???

      " LIEBER LIEB und NETT , BETROGEN WERDEN als EHRLICH und FRECH , DIE WAHRHEIT ins GESICHT GESAGT BEKOMMEN , " einen AUSSAGE eines Gutmenschen , was JA NICHT EIN GUTER MENSCH IST . UND mit SOLCHEN DEMOKRATIE MÖGLICH ????

    • "Privatisierung" ist nur ein Tarnbegriff für die ENTEIGNUNG des Bürgers.

      Und: Warum fragt sich heute niemand mehr, aus welchen Gründen bis vor einigen Jahrzehnten gewisse Bereiche vom "freien Markt" ausgenommen wurden?

    • Das einem Herr Brüderele als kompetenter Volksverteter vorgesetzt wird ist eine Verhöhnung des Wählers.

    • Der Hundeversicherer ist nicht nur ein Elend für die Bahn sondern entpuppt sich zum Elend für das ganze Land: und das nur weil mit dem früher keiner spielen wollte.
      Der rächt sich, der Hundeversicherer, an allen Menschen, selbst an denen die ihn nicht kennen.
      Blöd bleibt der trotzdem der Hundeversicherer: Blöd wie Stroh.
      Der sieht nicht nur Scheiße aus, der macht weiter mit seiner Scheiße.

      Und wir alle zahlen sein persönliches Problem.

    • @suennerklaas:

      Richtig: Infrastruktur-Unternehmen wie die Bahn müssen gesamtwirtschaftlich optimiert werden, nicht lokal (auf eigenen Gewinn). Da müssen eben "unwirtschaftliche" Züge fahren, wenn nur so bestimmte Arbeitnehmer rechtzeitig zum Frühdienst kommen. Und da muss die Zuverlässigkeit optimiert werden und nicht der Gewinn.

      Eben wegen der Optimierung auf den Gewinn der Bahn AG mache ich mit diesem Chaosunternehmen nur noch im Notfall Geschäfte:

      Wollte ich etwa einen ICE benutzen, müsste ich schon bis zum Einsteigen 30 min Wartezeit einkalkulieren: Den halben Takt der S-Bahn und dass ich eine S-Bahn früher fahren muss, weil die S-Bahn eher zufällig denn nach Fahrplan fährt. Ergebnis: Bis ich von meiner Haustür aus mit dem ICE auch nur die Stadtgrenze hinter mir lasse, bin ich mit dem Auto beim übernächsten Oberzentrum 100 km weiter.

    • solange aufgeblasenen dampfbacken wie der hundeversicherer FDP döhring für 4 -6 mehrstündige aufsichtsratssitzungen im jahr mit schlapp 55 tausend euro mehr bekommen wie ein fahrdienstleiter der bahn und zur unternehmensaufsicht nicht fähig sind und die vorstände millionen leistungslos wegtragen ist der laden gefährdet

      öffentliches eigentum im milliardenwert wird vernichtet und so ein promilleblicker frisiert den pudel

    • http://www.youtube.com/watch?v=dlVZcaM8nPo:

      Etwas für Conossoire...

    • "Ein freies Unternehmen im Wettbewerb könne sich so etwas nicht leisten."

      D.h. dass sobald die Bahn an der Börse gelistet ist, gibt es dann automatisch einen Wettbewerb!

      Interessanter Denkansatz Herr Brüderle. Wie werden wir nach dem 22.09. ohne ihre Geistesblitze weiterleben ?!

    • Ein guter Gedanke von Herrn Brüderlein. Aber welcher Anlegernerinnert sich nicht an die Telekom, die Ostimmobilien oder gar die geplante Finanzierung der Stromautobahn.

      Salopp formuliert: alles Betrügereien bei näherem Hinsehen.

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