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Premium Nachverfolgung Gesundheitsämter tappen im Dunkeln: Woher kommen die Infektionen?

Ein Großteil der Infektionen findet laut der Forschung in privaten Haushalten statt. Die Rolle von Bereichen wie der Gastronomie ist allerdings nicht so leicht zu erfassen.
29.10.2020 - 17:49 Uhr
Der Berliner Stadtteil gehört zu den größten Corona-Hotspots Deutschlands. Quelle: dpa
U-Bahnhof Neukölln

Der Berliner Stadtteil gehört zu den größten Corona-Hotspots Deutschlands.

(Foto: dpa)

Berlin Die neuen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in der Corona-Pandemie begründet Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht zuletzt damit, dass die Gesundheitsämter das Infektionsgeschehen kaum mehr zuordnen können.

Bei 75 Prozent der Ansteckungen wisse man nicht mehr, woher sie kämen, sagte Merkel nach der Einigung mit den Ministerpräsidenten der Länder auf einen Teil-Lockdown im November. Daher könne man nicht mehr sagen, dass bestimmte Bereiche wie Restaurants nicht zur Ausbreitung des Virus beitrügen.

Die Verbände im Gastgewerbe bestehen weiter darauf, dass ihre Branche kein Treiber der Pandemie sei – und verweisen auf Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI). Demnach sei nur eine kleine Minderheit der nachvollziehbaren Infektionen auf die Gastronomie zurückzuführen.

Allerdings: Das RKI sieht mittlerweile in vielen Landkreisen eine „diffuse Ausbreitung“ des Coronavirus Sars-CoV-2. Die Ansteckungsketten seien nicht mehr eindeutig nachvollziehbar. In dem 75-Prozent-Dunkelfeld, auf das die Kanzlerin verwies, könnten sich mehr Infektionen in Gaststätten verbergen – oder auch nicht.

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