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Nahles-Nachfolge Olaf Scholz lässt Pläne für Bewerbung auf SPD-Vorsitz offen

Auf einer Podiumsdiskussion dementiert Scholz seine Kandidatur um die SPD-Spitze nicht. Allerdings müsse man sich nun auf andere Bereiche fokussieren.
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Die Bewerbungsfrist für die SPD-Spitze läuft noch bis zum 1. September. Quelle: dpa
Olaf Scholz

Die Bewerbungsfrist für die SPD-Spitze läuft noch bis zum 1. September.

(Foto: dpa)

Berlin Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat am Samstag Medienberichte nicht dementiert, wonach er sich um den Vorsitz der SPD bewerben will. „Ganz klar ist, wir müssen in Deutschland vorankommen mit unserem Land. Wir müssen dafür sorgen, dass der Zusammenhalt besser wird“, sagte Scholz bei einer Podiumsdiskussion im Bundesfinanzministerium anlässlich des Tages der Offenen Tür der Bundesregierung.

Die SPD müsse auch in Zukunft eine wichtige Rolle in Deutschland spielen und müsse dafür auch stark genug sein. Auf die Frage, ob dies nun heiße, dass es sich bei den Medienberichten um Falschmeldungen handle, sagte Scholz: „Das habe ich nicht behauptet, nein. Aber ich glaube, dass es einfach wichtig ist, dass man jetzt erst mal ordentlich diskutiert und dafür sorgt, dass es immer um die Sache geht.“

Scholz ist der erste prominente Bundespolitiker, der zumindest die Bereitschaft erklärt hat, für den Vorsitz der Sozialdemokraten zu kandidieren. Eine SPD-Sprecherin hatte dies am Freitag bestätigt. Unklar ist, wer in diesem Fall seine Partner für die geplante Doppelspitze sein würde. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 1. September. Die Kandidaten sollen sich in 23 Regionalkonferenzen der SPD-Basis vorstellen, vom 14. bis zum 25. Oktober ist eine Mitgliederbefragung geplant. Schließlich soll die neue Parteiführung auf einem SPD-Parteitag Anfang Dezember gewählt werden.

Mehr: Die zähe Kandidatensuche für den SPD-Vorsitz eröffnet Olaf Scholz die Gelegenheit, sein politisches Überleben zu sichern – und die Spitzenkandidatur gleich mit, kommentiert Handelsblatt-Korrespondent Martin Greive.

  • rtr
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