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Nahost-Politik Olmert kritisiert Steinmeiers Syrien-Besuch

Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert hat den Besuch von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in Syrien scharf kritisiert.

HB BERLIN. Steinmeier habe mit der Reise einen Fehler gemacht, sagte Olmert am Freitag dem Nachrichtensender N24. Auch habe er eine Kritik Steinmeiers am Verhalten Syriens im Nahen Osten vermisst.

Syrien sei in Terror-Akte gegen die legitime libanesische Regierung verwickelt, unterstütze die palästinensische Extremisten-Organisation Hamas, sei der ergebenste Partner des Irans und helfe den Aufständischen im Irak, amerikanische Soldaten zu töten und unschuldige Iraker zu terrorisieren, sagte Olmert. „Ist das eine gute Basis für den Besuch eines deutschen Außenministers? Ich denke, es war ein Fehler.“

Steinmeier reagierte gelassen auf die Kritik. Ihm sei bewusst gewesen, dass die Reise kontrovers beurteilt werden könne. Daher habe er Israel seine Motive bereits im Vorfeld des Besuchs in Syrien dargelegt, sagte er dem „heute journal“.

„Ich kann nicht erwarten, dass sie in jeder Weise respektiert werden“, sagte der Außenminister und wies auf das für Dienstag in Berlin geplante Treffen mit Olmert hin. Dieses biete die Gelegenheit, die Situation im Nahen Osten erneut zu besprechen.

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