Nazi-Zeit im Unterricht Hitlers „Mein Kampf“ soll an Schulen eingesetzt werden
Hitler schrieb sein Machwerk Mitte der 1920er-Jahre.
Berlin Der Deutsche Lehrerverband und die SPD haben sich dafür ausgesprochen, die Anfang Januar erscheinende kommentierte Neuausgabe von Adolf Hitlers Hetzschrift „Mein Kampf“ bundesweit auch im Schulunterricht einzusetzen. „Mein Kampf ist ein schreckliches und monströses Buch. Diese antisemitische menschenverachtende Kampfschrift historisch zu entlarven und den Propagandamechanismus zu erklären, gehört in einen modernen Schulunterricht von dafür qualifizierten Lehrkräften“, sagte der bildungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagfraktion, Ernst Dieter Rossmann, dem Handelsblatt.
Gerade jetzt in Zeiten von aufkommendem Rechtspopulismus und seinen Gefahren sei die Vermittlung von humanistischen Werten und demokratischen Prinzipien unverzichtbar, sagte Rossmann weiter. Gegen politischen Extremismus würden nur Erklärung, Aufklärung und klare Grenzsetzungen in Werten und in Haltungen helfen. „Dabei kann und muss die kritische Auseinandersetzung mit „Mein Kampf“, dieser Antithese zur Menschlichkeit, Freiheit und Weltoffenheit, die Widerstandsfähigkeit gegen aktuelle Verführungen und Gefährdungen stärken.“
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