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Nebenjob Große Unterschiede beim Lohn von Studierenden

Große Lohnunterschiede können sich schon bei Studentenjobs bemerkbar machen. Die gefragtesten Jobs sind dabei aber nicht unbedingt die bestbezahlten.
07.08.2019 - 03:56 Uhr Kommentieren
Besonders viele Studenten bewerben sich auf Nebenjobs im Callcenter. Quelle: dpa
Callcenter

Besonders viele Studenten bewerben sich auf Nebenjobs im Callcenter.

(Foto: dpa)

Berlin Mittlerweile gibt es in Deutschland fast 2,9 Millionen Studenten. Entsprechend hoch ist die Nachfrage nach Studentenjobs, denn rund zwei Drittel jobben neben den Vorlesungen oder in den Semesterferien. Die Löhne sind allerdings sehr unterschiedlich, die Bandbreite reicht von 9,50 bis 30 Euro pro Stunde, zeigt eine Auswertung des Personaldienstleisters Studitemps von rund 12.000 Stellenangeboten im Frühsommer dieses Jahres.

Danach verdienen vor allem IT-Entwickler und Programmierer schon als Studenten bis zu 30 Euro – im Schnitt sind es 15,23 Euro. Aufgrund des hier besonders stark ausgeprägten Fachkräftemangels „sind die Chancen auch dann gut, wenn sich die Studenten die IT-Skills selbst beigebracht haben“, sagt Studitemps-Chef Eckhard Köhn. Damit könnten „Studenten in IT-Jobs in ihrer Nebentätigkeit sogar mehr verdienen als andere nach der Ausbildung“.

Spannweite in der Bezahlung

Sehr gut können Studenten aber auch im sozialen Bereich verdienen: „Soziale Betreuer“ werden im Schnitt mit fast 15 Euro entlohnt. Köhn findet das selbst „erstaunlich – sind die Gehälter in vielen Tätigkeiten in diesem Bereich später doch vergleichsweise gering“. Die Nachfrage nach solchen Jobs ist aber relativ gering.

Am Ende der Lohnskala stehen Küchenhilfen, Fahrer oder Inventurhilfen. Sie verdienen im Schnitt um die 10,30 bis 10,55 Euro. Der minimale Stundenlohn liegt nach der Umfrage bei 9,50 Euro. Zum Vergleich: Der bundesweit geltende Mindestlohn beträgt 9,19 Euro.

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    Die gefragtesten Jobs sind nicht unbedingt die bestbezahlten. Die meisten Bewerbungen registrierte Studitemps für Logistikjobs und Arbeit im Callcenter. Das liege auch daran, dass dort Schichten kurzfristig geplant werden – und auch am Wochenende gefragt sind, wenn gerade keine Vorlesung ist.

    Überraschend sei, dass „Studenten etwa in der Logistik körperliche Arbeit als Ausgleich zum ständigen Lernen schätzen“. Die Gastronomie rangiert weit hinten. Am meisten verdienen Studenten in München, es folgen Hamburg, Frankfurt, Nürnberg und Wuppertal. Am Ende der Skala von 49 Städten liegen Siegen, Jena und Passau. Die Spanne der Durchschnittslöhne reicht von 10,13 bis 12,08 Euro.

    Mehr: Die Zahl der Bafög-Empfänger ist auf ein Rekordtief gesunken. Die kommende Reform ist zu zaghaft, kritisiert die Opposition.

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