Netzagenturchef Jochen Homann „Auch Telekom-Wettbewerber dürfen die Technik nutzen“

Konkurrenten sind sauer auf Bundesnetzagentur-Chef Jochen Homann: Er hat der Telekom erlaubt, ihre Kupferkabel künftig weitgehend exklusiv für den Breitbandausbau aufzurüsten. Im Interview verteidigt er seine Haltung.
„Wenn Glasfaser das Produkt der Zukunft ist, wird es sich durchsetzen.“ Quelle: dapd
Jochen Homann, Chef der Bundesnetzagentur

„Wenn Glasfaser das Produkt der Zukunft ist, wird es sich durchsetzen.“

(Foto: dapd)

BerlinJochen Homann hat die Osterferien auf den Malediven verbracht. Gut erholt musste der Chef der Regulierungsbehörde gleich danach die hoch umstrittene Entscheidung im Beirat verteidigen, warum die Telekom in Zukunft exklusiv das Kupferkabel aufrüsten darf.

Herr Homann, welcher Technik gehört die Zukunft: der Glasfaser oder dem Kupferkabel?
Das entscheidet allein der Markt. Beide Technologien stehen im Wettbewerb. Wenn Glasfaser das Produkt der Zukunft ist, wird es sich durchsetzen.

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