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Neu- und Ausbau des Schienennetzes Großteil der Bundesmittel fürs Schienennetz fließt in drei Projekte

Beim Neu- und Ausbau des Schienennetzes verschlingen drei Projekte 40 Prozent der 1,6 Milliarden Euro Bundesmittel. Ein Verband warnt bereits.
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Die Bahnstrecken Stuttgart-Ulm-Augsburg, Wendlingen-Ulm und die Neubaustrecke Ebensfeld-Erfurt verschlingen allein 40 Prozent der Bundesmittel für den Neu- und Ausbau des Schienennetzes. Quelle: AP
Deutsches Schienennetz

Die Bahnstrecken Stuttgart-Ulm-Augsburg, Wendlingen-Ulm und die Neubaustrecke Ebensfeld-Erfurt verschlingen allein 40 Prozent der Bundesmittel für den Neu- und Ausbau des Schienennetzes.

(Foto: AP)

Berlin Beim Neu- und Ausbau des Schienennetzes erhalten im kommenden Jahr drei Projekte mit Abstand das meiste Geld. Für die Bahnstrecken Stuttgart-Ulm-Augsburg und Wendlingen-Ulm sind zusammen 426 Millionen Euro veranschlagt, wie aus dem Haushaltsplan 2019 der Bundesregierung hervorgeht.

Auf Platz zwei folgen Ausgaben von 123 Millionen Euro für die bereits im Dezember in Betrieb genommene Neubaustrecke Ebensfeld-Erfurt als Teil der Schnellfahrtrasse München-Berlin. Wie die „Thüringer Allgemeine“ (Mittwoch) berichtete, geht es dabei um Restarbeiten wie Landschaftspflege und den Abriss von Baustraßen. Für die Aus- und Neubaustrecke Karlsruhe-Basel sind 107 Millionen Euro vorgesehen.

Das Haushaltsgesetz soll im November vom Bundestag beschlossen werden. Der Bahnlobby-Verband Allianz pro Schiene wies darauf hin, dass der Bund 2019 insgesamt 1,6 Milliarden Euro für den Neu- und Ausbau von Schienenwegen bereitstellen wolle. „Die drei Großprojekte verschlingen 40 Prozent. Der Bundestag ist gut beraten, den Etatansatz aufzustocken, damit viele kleinere Maßnahmen nicht hinten runterfallen“, sagte Geschäftsführer Dirk Flege.

  • dpa
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