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Neue Beweisanträge abgelehnt Nebenkläger fordern Höchststrafe für Mzoudi

Die Nebenkläger im Hamburger Terrorprozess haben für den Angeklagten Mzoudi die Höchststrafe gefordert. Sie folgten damit der Bundesanwaltschaft.

HB BERLIN. Die Vertreter der Nebenklage haben im Hamburger Terrorprozess für den Marokkaner Abdelghani Mzoudi 15 Jahre Haft gefordert. Sie schlossen sich damit dem Plädoyer der Bundesanwaltschaft an. Mzoudi wird vorgeworfen, von den Plänen für die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA gewusst zu haben. Er war aufgrund der dürftigen Beweislage jedoch vor Weihnachten aus der Haft entlassen worden.

Mehrere neue Beweisanträge der Anklage lehnte das Hanseatische Oberlandesgericht ab, darunter auch die Vernehmung von Bundesinnenminister Otto Schily (SPD). Angesichts zahlreicher Sperrerklärungen durch die Bundesregierung sah das Gericht keine Chance auf neue Informationen.

Der Prozess soll am Donnerstag mit den Plädoyers der Verteidigung fortgesetzt werden.

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