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Neue Runde am 13. März Bau-Tarifverhandlungen ohne Einigung

Die Tarifverhandlungen für die 680 000 Beschäftigten im Baugewerbe sind auch in der zweiten Runde ohne Ergebnis geblieben. Am 13. März werde in Wiesbaden weiterverhandelt, teilten Arbeitgeber und Gewerkschaften am Freitag in Wiesbaden mit.

HB FRANKFURT. Die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert angesichts des Aufschwungs der Baubranche 5,5 Prozent mehr Lohn, die Arbeitgeber weisen dies zurück. Es sei von der Arbeitgeberseite noch kein Angebot vorgelegt worden, sagte eine Sprecherin der Gewerkschaft. Es dürfte aber darauf hinauslaufen, dass von ihnen eine Kompensation einer Lohnerhöhung durch weniger Urlaubstage angestrebt wird. „Darauf wird die IG BAU jedoch nicht eingehen“, bekräftigte die Sprecherin.

Die Arbeitgeber hatten sich bislang bei ihrer Forderung nach Zurückhaltung in den Tarifverhandlungen darauf berufen, dass trotz steigender Aufträge und mehr Umsätze die allgemeine Besserung am Bau noch nicht richtig in den Betrieben angekommen sei.

Das Baugewerbe hat nach dem Wiedervereinigungsboom vor 15 Jahren eine lange Strukturkrise durchgemacht und rund die Hälfte seiner ehemals 1,4 Mill. Arbeitsplätze verloren. 2006 legten die Umsätze erstmals seit langem wieder zu. Für das laufende Jahr erwartet die Industrie ein nominales Umsatzplus von knapp zwei bis dreieinhalb Prozent nach rund neun Prozent im Vorjahr. Die Zahl der Beschäftigten soll den Erwartungen des HDB zufolge leicht steigen.

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