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Neue Studie zu digitalen Medien 30 Grundschüler – nur ein Computer

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Smartphone ist nicht mehr Statussymbol

„12 Milliarden Euro für die Bildung“ – So will Schulz die Steuerüberschüsse nutzen

Das einzige, das überall gilt, ist das generelle und ausnahmslose Verbot eigener Handys und Tablets. Doch auch schon Grundschüler wissen sich zu helfen: „Mein großer Bruder bringt es mit, aber heimlich“, erzählt ein Mädchen. Als Statussymbol gilt ein Smartphone aber offenbar nicht mehr – nur einzelne Schüler hätten mit bestimmten Modellen angegeben und versucht andere zu übertrumpfen, so die Autoren.

Einhellig berichten die Grundschüler, dass es ihnen oft „mehr Spass macht“ mit dem Computer oder Tablet zu lernen, als nur mit Papier. Bestimmte Dinge könnten sie sich schlicht besser vorstellen, wenn sie visualisiert würden. Ein Vorteil sei auch, dass sie am Computer Aufgaben nach ihrem eigenen Tempo und Schwierigkeitsgrad bearbeiten könnten. Lediglich zwei der befragten Gruppen lernten mit Hilfe eines „Internet- und Computerführerscheins“.

Außerhalb der Schule nutzen die Acht- bis Zehnjährigen ein sehr vielfältiges digitales Angebot. Sie schauen gern fern, suchen im Internet nach Lern- und Spielmöglichkeiten oder arbeiten mit Lernspielen, die ihnen von ihren Eltern oder Lehren empfohlen wurden. In den Diskussionen nannten die Kinder häufig Webseiten wie „Schlaukopf“, und „Blitzrechnen“. Auch „BlindeKuh“ wird in der Freizeit gerne genutzt, um zum Beispiel nach Wissensfilmen oder Spielen zu suchen

Messengerdienste wie Whatsapp nutzen allerdings die allerwenigsten Acht- bis Zehnjährigen. Auch Hausaufgaben werden in diesem Alter offenbar noch „voll analog“ erledigt. Bei Problemen fragen sie Eltern, Geschwister oder Klassenkameraden. Manche Grundschüler nutzen zwar Google bei der Recherche für schwierige Hausaufgaben – in der Regel seien sie aber ohne die Hilfe von Eltern oder Geschwistern mit den Ergebnissen überfordert.

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2 Kommentare zu "Neue Studie zu digitalen Medien: 30 Grundschüler – nur ein Computer"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Südkorea mit einem "Dritte Welt Land" wie Deutschland oder einem anderen EU Staat zu vergleichen ist nicht sinnvoll.

  • "Südkorea hat seine Schulen schon im Jahr 2000 flächendeckend ans Breitband angeschlossen – in Deutschland haben dagegen viele Schulen auch heute nicht mal einen WLAN-Anschluss."

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.


    Weiter geht's: "Der Bund hat nun (...) verkündet. Doch das ist Zukunftsmusik."

    Und wird es mit "Ressortverantwortlichen" wie Dobrindt auch bleiben.

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