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Neuer Hauptstadt-Airport Islamist hat Flughafen-Baustelle bewacht

Laut einem „Stern“-Bericht hat ein mutmaßlicher gefährlicher Islamist den Zugang zum künftigen Hauptstadtflughafen kontrolliert. Er soll zu 20 illegalen Beschäftigten gehört haben, die der Zoll aufgegriffen hat.
14.08.2012 Update: 14.08.2012 - 14:28 Uhr Kommentieren
Noch ist der neue Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) in Schönefeld nicht in Betrieb. Quelle: dpa

Noch ist der neue Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) in Schönefeld nicht in Betrieb.

(Foto: dpa)

Berlin/Schönefeld Ein mutmaßlich gefährlicher Islamist hat nach einem Bericht des Magazins „Stern“ den Zugang zur Baustelle des künftigen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg kontrolliert. Der Mann habe aber keinen Zutritt zur Baustelle, sondern nur zu Gebäuden jenseits des Bauzauns gehabt und arbeite nicht mehr dort, sagte am Dienstag Flughafensprecher Ralf Kunkel der Nachrichtenagentur dpa. Die Berliner Polizei wollte sich zum konkreten Fall nicht äußern, das Brandenburger Innenministerium stellte eine Mitteilung in Aussicht.

Das Hauptzollamt in Potsdam bestätigte, dass es am 2. August eine Routinekontrolle auf der Baustelle gegeben habe und 20 Mitarbeiter zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt worden seien. Ob sie aber illegal auf dem Gelände arbeiteten und mit Zugangskontrollen betraut waren, wie es in dem Bericht heißt, stehe nicht fest. Die Prüfungen dauerten an, sagte Behördensprecher Danny Somieski.

Zu den aufgegriffenen Mitarbeitern soll der vom Staatsschutz als „islamistischer Gefährder“ eingestufter Mann gehört haben. Laut „Stern“ arbeitete der 21-jährige Florian L. aus Berlin in der Zugangskontrolle zur Baustelle. Vor einigen Jahren sei er zum Islam konvertiert.

Jüngst sei L. laut Polizeierkenntnissen mit gleich zwei Männern im engen Kontakt gewesen, die mit Sprengstoffanschlägen oder deren Vorbereitung aufgefallen waren, berichtete das Magazin. Das Landeskriminalamt Brandenburg sehe „Anlass zur Sorge“, dass er selbst „an Vorbereitungshandlungen zu einem Sprengstoffanschlag beteiligt sein“ könnte.

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    Ob er einen Anschlag auf dem Flughafen plante, ist allerdings unklar. „Eine Bewertung, ob die illegale Arbeitsaufnahme nur dem Gelderwerb diente oder im Zusammenhang mit der Vorbereitung von terroristischen Straftaten steht“, könne „aufgrund der derzeit vorliegenden Erkenntnisse nicht abschließend vorgenommen werden“, heißt es dem Bericht zufolge in dem Brandenburger LKA-Report.

    Laut „Tagesspiegel“ gehört Florian L. zur härteren Salafistenszene
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