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Neues Formular Arbeitsagentur vereinfacht Hartz-IV-Antrag

Da sich die Bundesagentur für Arbeit nicht hinter Bürokratie verstecken will, hat sie nun das Antragsformular für Hartz IV grundlegend vereinfacht. Das neue Formular enthält kürzere Sätze und hebt Wichtiges grün hervor.
20.07.2013 - 15:49 Uhr 12 Kommentare
Unübersichtlich viel zum Ausfüllen: Das neue Formular soll verständlicher sein. Damit will das BA unnötige Distanz abbauen. Quelle: KNA-Bild

Unübersichtlich viel zum Ausfüllen: Das neue Formular soll verständlicher sein. Damit will das BA unnötige Distanz abbauen.

(Foto: KNA-Bild)

Berlin Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat das Antragsformular für das Arbeitslosengeld II (Hartz IV) grundlegend überarbeitet und vereinfacht. „Wir wollen uns nicht hinter Bürokratie verstecken“, sagte BA-Vorstand Heinrich Alt der „Bild“-Zeitung vom Samstag. „Wir wollen unnötige Distanz abbauen, kein Misstrauen, sondern Vertrauen schaffen.“

Demnach wurde das bisherige Formular mit Hilfe von Juristen, Arbeitslosenverbänden und Sprachforschern überarbeitet und in den Jobcentern getestet. Das neue Formular ist dem Bericht zufolge in einfacher Sprache verfasst, es enthält kürzere Sätze und hebt Wichtiges in grüner Markierung hervor.

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    • afp
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    12 Kommentare zu "Neues Formular: Arbeitsagentur vereinfacht Hartz-IV-Antrag"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Das der H4-Antrag einfacher wird, ändert nichts daran, dass die Sachbearbeiter scheinbar willkürlich Unterlagen einfordern, die sie nicht brauchen oder die man nicht beibringen kann / will (Grundbuchauszug der Mietwohnung) oder Unterlagen von anderen H4-lern ohne Zustimmung in andere Akten "kopiert" werden, damit der Leistungsbezug nicht (voll) gewährt werden muss.

    • Ich denke, das Hauptproblem sind nicht arbeitsunwillige Leute oder/und Schwarzarbeiter. Ich schätze deren Anteil auf max. 1/3 - diese Quote entspriche in etwa auch der "Untätigenquote" in jedem mittleren oder größeren Unternehmen. Senken lässt sich m.E. nicht mehr, außer jeder Leistungsempfänger bekommt seinen persönlichen Bewacher - dann sind aber Kosten und Nutzen außer Verhältnis.

      Das größere Problem beim ALG II ist aus meiner Sicht, dass es für Arbeitgeber Fehlanreize setzt, Hungerlöhne zu zahlen und auf die Aufstockung zu verweisen. Insbesondere Diensteleister im Osten machen davon regen Gebrauch. Der zweite Fehlanreiz wird sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber gesetzt, nämlich zusätzlich zum Hungerlohn auch noch Teilzeit zu arbeiten (und womöglich den Rest noch schwarz nebenher). Diese Probleme gehören beseitigt. Hungerlöhne könnte man durch branchenspezifische Mindestlöhne beseitigen und die Aufstockungsregeln bei Teilzeit verschärfen. Z.B: könnte man eine Begründung einführen (Kindererziehung, Pflege, etc.), ohne die es keine Aufstockung gibt. Und nicht zu vergessen: Das BMAS hat 2006 dem Bundestag berichtet, dass Hartz IV keinen Cent günstiger ist, als das alte System von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe. Insofern könnte man auch das ganze System nochmal in Frage stellen.

    • Grün gefärbt erinnert mich an Finanzamt, das riecht nach liberalem "Bürgergeld" statt H(artz) IV.

      https://www.grundeinkommen.de/06/06/2008/das-liberale-buergergeld-wenn-hartz-iv-vom-finanzamt-kommt.html

      Bügergeld, nur noch DEUSTCHE STAATSBürger bekommen H(artz)IV, mit ausländischer Staatsangehörigkeit kein olzialleistungsbezug mehr?

    • Das Thema Hartz IV wäre schnell zu Ende diskutiert, wenn sich Politiker endlich an 2 Dinge rantrauen würden: Sachhilfe und Gegenleistung (da fällt nicht nur mir viel ein, was die angeblich Arbeitslosen so alles leisten könnten).

      Wer beides nicht will, kann ja gerne weiter schwarzarbeiten, schmarotzen oder sonstwas - bekommt im Gegenzug aber nicht auch noch etwas vom Staat.

    • "Dumme Menschen erkennt man insbesondere daran, dass sie Realitäten nicht wahrnehmen."

      Intelligente Menschen erkennt man daran, das die wissen das jeder seine eigene Realität baut.
      Die kleinste Schnittmenge aus vielen Realitäten ergibt erst den richtigen Absatzmarkt. Das ist der kleinste gemeinsame Nenner aller Realitäten: Geld, Überheblichkeit, Arroganz und Missgunst.

      Und wer sich andere menschliche Eigenschaften "leisten" will, hat verloren, ist verloren und wird nicht mehr wahr genommen, weils dafür keinen Absatzmarkt gibt.
      Im Informationszeitalter ist es egal ob man pünktlich, geschniegelt und der Realität eines Chefs entsprechend auf der Matte steht. Der Versuch diese geistige "Ordnung" und "Realitätskontrolle" mittels "Sicherung von geistigem Eigentum", Sklavenarbeit und Minijobs aufrecht zuerhalten, ob mit oder ohne Waffengewalt, wird ganz real und gewaltig in die Hose gehen.
      Denn man kann Geld und geistigen Eigentumsmüll immer noch nicht essen, und ersetzt auch kein soziales Gefüge.
      Das wird ein ganz einfaches Gesetz aus der Tierwelt zeigen: sperre zuviele Gänse in einen Stall, dann reißen sie sich gegenseitig die Federn aus.

    • Dumme Menschen erkennt man insbesondere daran, dass sie Realitäten nicht wahrnehmen.

    • Ungebildete Menschen erkennt man nicht an der Religionszugehörigkeit, sondern daran das sie andere Menschen diskriminieren und beleidigen

    • Die BRD war das sozialpoloitische Vorzeigeprojekt. Es ist bedauerlich wie eine von Sozialleistungen verwoehnte Kultur in den Krater der Globalisierung geworfen wurde. Ohne Verluste war das nicht zu machen.

    • Damit die ungebildeten Moslems den Deutschen noch besser das Geld aus der Tasche ziehen können!?

    • Damit die ungebildeten Moslems noch besser den Deutschen das Geld aus der Tasche ziehen können...

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