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Neujahrsansprache Angela Merkel ruft weiter zu Zusammenhalt in der Pandemie auf

„Diese Tage und Wochen sind schwere Zeiten für unser Land“, sagt die Bundeskanzlerin in ihrer Neujahrsansprache. Trotzdem schaue sie mit Hoffnung auf das neue Jahr.
31.12.2020 - 00:01 Uhr 1 Kommentar
Merkel stimmt die Deutschen auf harte Monate ein. Quelle: Reuters
Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Neujahrsansprache

Merkel stimmt die Deutschen auf harte Monate ein.

(Foto: Reuters)

Berlin Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat auch für das neue Jahr zu Zusammenhalt im Kampf gegen das Coronavirus aufgerufen und die Hoffnung durch schrittweise Impfungen betont. „Es wird noch eine ganze Zeit an uns allen liegen, wie wir durch diese Pandemie kommen“, sagte sie laut vorab verbreitetem Text in ihrer Neujahrsansprache.

„Die neben dem Impfstoff wirksamsten Mittel haben wir selbst in der Hand, indem wir uns an die Regeln halten, jeder und jede von uns.“ Sie sei immer wieder dankbar dafür, wie diszipliniert die allermeisten Menschen Masken trügen und sich um Abstand bemühten.

Die Kanzlerin betonte, am Ende eines „atemlosen Jahres“ gelte es auch, innezuhalten und zu trauern. „Wir dürfen als Gesellschaft nicht vergessen, wie viele einen geliebten Menschen verloren haben, ohne ihm in den letzten Stunden nah sein zu können.“

Sie könne nur ahnen, wie bitter es sich für sie anfühlen müsse, wenn von einigen Unverbesserlichen das Virus bestritten und geleugnet werde. „Verschwörungstheorien sind nicht nur unwahr und gefährlich, sie sind auch zynisch und grausam diesen Menschen gegenüber“, sagte Merkel.

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    Merkel stimmt die Bürger auf weitere Belastungen in der Coronakrise ein. „Diese Tage und Wochen, da gibt es nichts zu beschönigen, sind schwere Zeiten für unser Land. Und so wird es auch noch eine ganze Weile bleiben“, sagte Merkel. Es werde noch eine ganze Zeit an den Bürgern liegen, wie Deutschland durch die Pandemie komme: „Der Winter ist und bleibt hart.“

    Merkel will sich impfen lassen

    Mit Blick auf die am Sonntag angelaufene Impfkampagne sagte Merkel, seit wenigen Tagen habe die Hoffnung Gesichter: „Es sind die Gesichter der ersten Geimpften, der ganz Alten und ihrer Pfleger und Pflegerinnen, des medizinischen Personals auf den Intensivstationen – nicht nur bei uns, sondern in allen europäischen und vielen anderen Ländern.“ Tagtäglich würden es mehr, schrittweise würden andere Alters- und Berufsgruppen dazukommen – und dann alle, die es wollten. „Auch ich werde mich impfen lassen, wenn ich an der Reihe bin“, betonte die 66-Jährige, die bei der Bundestagswahl im September nicht mehr antritt.

    Sie verwies in ihrer Rede darauf und sagte: „Ich denke, ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Nie in den letzten 15 Jahren haben wir alle das alte Jahr als so schwer empfunden – und nie haben wir trotz aller Sorgen und mancher Skepsis mit so viel Hoffnung dem neuen Jahr entgegengesehen.“

    Die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten hatten sich Mitte Dezember auf die Schließung der meisten Geschäfte bis zum 10. Januar verständigt. Am 5. Januar wollen sie das weitere Vorgehen besprechen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte jüngst erklärt, eine Rückkehr zur Normalität sei noch sehr weit entfernt, die am Sonntag in Deutschland begonnene Impfkampagne biete jedoch Grund zur Zuversicht, auch wenn es „an der einen oder anderen Stelle“ noch ruckele.

    Mehr: Spahn stimmt Bürger auf harte Corona-Einschnitte für „die nächsten zwei bis drei Monate“ ein

    • rtr
    • dpa
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    1 Kommentar zu "Neujahrsansprache: Angela Merkel ruft weiter zu Zusammenhalt in der Pandemie auf"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • viele leere Worthülsen zum Jahresausklang wie immer. Das ist schon fast Satire.
      "Zusammenstehen" in einer Gesellschaft von Egoisten ....

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