Neujahrsempfang Wulff-Gattin überrascht mit Besuch bei Springer

Bettina Wulff hat dem Springer-Konzern einen Besuch abgestattet. Die Gattin des Bundespräsidenten kam zum Neujahrsempfang des „Hamburger Abendblatts“ – und erklärte die Affäre ihres Mannes für beendet.
22 Kommentare
Bettina Wulff, Ehefrau des Bundespräsidenten Christian Wulf, und Béla Anda, Chief Communication Officer der AWD Holding, auf dem Neujahrsempfang des "Hamburger Abendblatts" in Hamburg. Quelle: dpa

Bettina Wulff, Ehefrau des Bundespräsidenten Christian Wulf, und Béla Anda, Chief Communication Officer der AWD Holding, auf dem Neujahrsempfang des "Hamburger Abendblatts" in Hamburg.

(Foto: dpa)

HamburgTrotz der Auseinandersetzung ihres Mannes mit der „Bild“-Zeitung hat Bettina Wulff, die Frau des Bundespräsidenten, keine Berührungsängste mit dem Springer-Konzern. Am Montag war sie zur Überraschung vieler Prominenter Gast beim Neujahrsempfang des zu Springer gehörenden „Hamburger Abendblatts“.

Sie mischte sich unter die rund 1000 Gäste der Veranstaltung in Hamburg und war gefragtes Motiv für die Fotografen. Lächelnd schüttelte die erste Frau im Staat unzählige Hände zur Begrüßung und bahnte sich selbstbewusst ihren Weg durch die dichte Menschenmenge.

Angesichts der Kredit- und Medienaffäre ihres Mannes Christian erhofft sich Bettina Wulff, dass wieder Ruhe für ihre Familie einkehrt und sie gemeinsam mit ihrem Mann ihren Aufgaben nachgehen kann. Zur Affäre sei alles gesagt, zitierte abendblatt.de die Frau des Bundespräsidenten.

Bettina Wulff war am Vormittag bei der Feier erschienen. Zu den etwa 1000 Gästen aus Politik, Kultur, Medien und Sport gehörten auch Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) sowie seine sozialdemokratischen Amtsvorgänger Henning Voscherau und Klaus von Dohnanyi.

Ex-Bürgermeister Ole von Beust (CDU) war ebenso gekommen wie Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU). Die EU war mit Kommissar Günther Oettinger vertreten.

Der streitbare FDP-Fraktionschef im schleswig-holsteinischen Landtag, Wolfgang Kubicki, war beeindruckt von Auftritt der Bundespräsidenten-Gattin: „Ich bin sehr überrascht, dass Frau Wulff heute hier ist. Das zeugt von Souveränität.“

Merkel klebt an Wulff
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Neujahrsempfang - Wulff-Gattin überrascht mit Besuch bei Springer

22 Kommentare zu "Neujahrsempfang: Wulff-Gattin überrascht mit Besuch bei Springer"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • SOUVERÄN

  • @motzmichel, Diese Frage kann man ihnen ganz einfach beantworten:

    In schlechten Zeiten ist man über kleine, positive Nachrichten glücklich (Bild-Zeitung zum Weltuntergang: Gute Nachrichten - Deutschland wird als letztes untergehen).
    In Zeiten, in denen es uns gut geht, setzt das so genannte "Jammern auf hohem Niveau ein" (Bild-Zeitung zur bevorstehenden Ankunft im Paradies: Dramatische niedrige Champagnerbestände im Paradies vermutet).
    Der in Deutschland immer stärker werdende Sozialneid steuert sein übriges hierzu bei.

    Mir gefällt es hier, warum gehen sie nicht?

  • In Hamburg sagen wir über solche Leute kurz und knackig
    " wenn Schiet wat ward! "

  • @ OffiziellerSponsorDerBRD
    Mit DER Meinung haben Sie echt ein Alleinstellungsmerkmal!
    Entweder Sie werden von Maschmeyer gesponsort oder es hat Sie so begeistert, daß Wulff dem Löw aufgrund seiner herrausragenden Leistungen bei der WM gleich mal selbstherrlich das Bundesverdienstkreuz zusprach, obwohl ihm dafür die Kompetenz fehlte (Bundesverdienstkreuz gibt es nur auf Vorschlag). Rätselhaft!

  • Btr. second lady
    Das geht zu weit.. Moderation bitte. Danke

  • ...wer Herrn Wulff einmal persönlich kennengelernt hat,weiß
    daß er ein sehr guter Bundespräsident ist, und trotz seines hohen Amtes, im Gegensatz zu den meisten anderen Politikern, noch Mensch geblieben ist.
    Und daß man mal von seinen Freunden eingeladen wird, dürfte doch absolut kein Problem sein. Ich kann die ganze "Heulerei" der Medien nicht verstehn.
    Oder, geehrte Bürger der Republik, glaubt ihr daß zum Beispiel die Einladung zum 60. Geburtstag von Herrn Hoeneß für unseren Ministerpräsident oder Herrn Steuber zu einem teuren Event geworden ist? Na ja, Herr Steuber kann sich bei unangenehmen Fragen eh an nichts mehr erinnern.
    Manchmal denke ich daß Herr Wulff öfter mal
    "Den Steuber machen" sollte.
    Herr Wulff muß bleiben, denn er ist einer der sehr wenigen
    Politiker, die was darstellen.

  • Leute, was sollen diese ganzen Kommentare auf Klatsch-und-Tratsch Niveau?

    Dachte das Handelsblatt wäre eine seriöse Zeitung mit seriösen Lesern.

  • Wann hört diese Hetzjagd endlich auf? Warum nimmt man den Besuch von Frau Wulff nicht als das, was er sein sollte? Eine Geste der Verständigung und der Aufforderung endlich wieder menschlich und vernünftig miteinander umzugehen. Herr Wulff hat sich mehrfach entschuldigt und Besserung gelobt. Seit Wochen wird das Thema in der Presse hochgekocht. Jede Wort, jede Geste wird negativ interpretiert. Die Kommentare sind manchmal an Häme nicht zu überbieten. Das Ausland macht sich lustig über uns und wäre wahrscheinlich froh, wenn es "nur" unsere Probleme hätte. Das ständige Präsidentenmobbing sollte irgendwann mal beendet werden.

  • Was für ein Szenario…
    Na klar, mit der Merkel haben die Pfeifen im Handumdrehen der dritten Welt den Rang an Stil und Niveau abgelaufen. Was für eine Schande!
    Das ist die deutsche Polit-Muppet-Show!
    Jetzt saufen die sicher auch bald den Champagner mit Strohhalmen aus Eimern…
    Und die Polit-Nachrichten kommen demnächst vom Ballermann auf Mallorca…
    Auf allen Ebenen orientiert sich Deutschland nach unten…

  • Geh weg Feigling, lass mich hinter den Baum!

Alle Kommentare lesen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%