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Neuverschuldung Schäuble rechnet mit 0,9 Prozent Defizit

Die Bundesrepublik ist nicht mehr weit von einem ausgeglichenen Staatshaushalt entfernt. Laut dem Bundesfinanzministerium wird Deutschland die Maastricht-Bedingung zur Neuverschuldung noch in diesem Jahr erreichen.
9 Kommentare
Weniger neue Kredite: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble glaubt, Brüssel bald in Sachen Neuverschuldung zufrieden stellen zu können. Quelle: AFP

Weniger neue Kredite: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble glaubt, Brüssel bald in Sachen Neuverschuldung zufrieden stellen zu können.

(Foto: AFP)

BerlinDas Bundesfinanzministerium rechnet in diesem Jahr mit einer Neuverschuldung in Höhe von 0,9 Prozent der Wirtschaftsleistung. Diese Zahl sei am Freitag im Rahmen der turnusmäßigen Maastricht-Meldung nach Brüssel übermittelt worden, sagte eine Sprecherin am Sonntag und bestätigte damit einen Bericht von „Focus Online“. Deutschland werde damit nach den Maastricht-Kriterien schon in diesem Jahr sein mittelfristiges Ziel eines strukturell in etwa ausgeglichenen Staatshaushaltes erreichen, teilte das Ministerium weiter mit. Diese Vorgabe beträgt eigentlich 0,5 Prozent.

Der gesamte Schuldenstand Deutschlands sank dem Ministerium zufolge im vergangenen Jahr auf 81,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. In diesem Jahr werde die Schuldenquote voraussichtlich auf 82,1 Prozent steigen, was jedoch allein auf die Maßnahmen gegen die Schuldenkrise zurückzuführen sei, erklärte die Sprecherin weiter. Deutschland zahlt in diesem Jahr 8,7 Milliarden in den dauerhaften Rettungsfonds ESM ein. Nach dem Vertrag von Maastricht dürfen die Eurostaaten nur eine Verschuldung von 60 Prozent der Wirtschaftsleistung aufweisen. Diese Regel wird jedoch von den meisten Mitgliedern verletzt.

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9 Kommentare zu "Neuverschuldung: Schäuble rechnet mit 0,9 Prozent Defizit"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • ESM stoppen!

    So, so 0,9%? Und was ist mit der völlig wahnwitzigen potentiellen Verschuldung per ESM!???

    Hier kann man sich wehren! http://buendnis-buergerwille.de/index.php?123#

    Die Aktion wird vom Bund der Steuerzahler unterstützt!

  • "Schäuble rechnet mit 0,9 Prozent Defizit"

    Wenn damit Schäubles Kompetenz gemeint ist -meine ausdrückliche Zustimmung!

  • Das kann man nicht machen.

    Wenn man das machen müsste, bräuchte man es nicht mehr zu machen.

  • Ob er sich auch vergewissert hat, ob sein Zahlenwerk korrekt ist und sich nicht mal wieder eine Fehlbuchung in seine Buchhaltung eingeschlichen hat?

    Aber mit Buchhaltung hatte er noch nie etwas am Hut. Deshalb hatte er auch schon zur Sicherheit im ESM-Vertrag gleich die völlige Straffreiheit für den Chef und dessen Mitarbeiter eintragen lassen.

    Dem Vernehmen nach sei DSK und Berlusconi an einer dortigen Mitarbeit interessiert.

  • Wenn man die Zahlungen für die Rettungsschirme hinzurechnet, die man sicher als uneinbringliche Forderungen betrachten kann, dann ist das Defizit bestimmt wesentlich höher.
    Aber natürlich wäre das dann auch keine Jubelmeldung.
    Offensichtlich glaubt Schaeuble entweder, dass er die Gelder für Griechenland etc. wiederbekommt, oder er haelt die Buerger fuer ziemlich leichtglaeubig...
    Vg

  • Weismann; doch wie es ist, wenn man Hundertausend erst auftreiben muß und dann nicht mehr weiß, wem man denn nun das Kuvert gespendet hat oder auch nicht, der muß wissen, daß Hundert Pro nicht die Meßlatte als solche sein darf, daher kommen auch die 0,9 zustande.

    Nicht jeder Finanzjongleur kann von sich behaupten, er wüßte den Unterschied zwischen 0,9 und 100. Pro. Cents.

  • Vor oder nachdem er die Sozialkassen geplündert hat.

  • Schäuble hat nur 99,1%-gen Schnaps getrunken und wollte sagen, dass 0,9% gefehlt hat.

  • Häää? Nicht mehr weit von einem ausgeglichenen Staatshaushalt entfernt? 0,9 Prozent Defizit? Spinne ich, oder ist bei der Qualitätspresse jemand auf Drogen?

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