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Neuwahl des Fraktionsvorsitz' „Kandidieren oder Klappe halten“: SPD-Mann Schneider geht Nahles-Kritiker an

Die SPD-Chefin steht parteiintern massiv in der Kritik. Der parlamentarische Geschäftsführer springt Nahles nun zur Seite.
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Scheider zu Nahles-Kritikern: Kandidieren oder Klappe halten Quelle: dpa
Carsten Schneider

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion unterstützt die Entscheidung von Andrea Nahles.

(Foto: dpa)

BerlinDer Parlamentarische SPD-Geschäftsführer Carsten Schneider hat Kritiker von Fraktionschefin Andrea Nahles aufgefordert, Flagge zu zeigen und für den Vorsitz zu kandidieren. „Ich kann nur sagen: Entweder Mut haben, selber in den Ring steigen, oder Klappe halten“, sagte Schneider am Mittwoch im ARD-„Morgenmagazin“.

Nahles hatte nach dem Debakel der SPD bei der Europawahl überraschend angekündigt, sich kommende Woche einer vorgezogenen Neuwahl in der Bundestagsfraktion zu stellen. Sie reagierte damit auch auf anhaltende Personalspekulationen. „Ich kann diejenigen nur auffordern, die in eine andere Richtung gehen wollen, sich auch zu stellen“, sagte Schneider. „Bitteschön: Heute gibt es die Möglichkeit, sich zu erklären und am Dienstag zur Wahl zu stellen.“ Er erwarte ansonsten aber auch Solidarität.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion unterstützte es, dass Nahles die Wahl vorgezogen hat. „Wir haben die wichtigen ostdeutschen Landtagswahlen, da brauchen wir Klarheit in der SPD“, sagte er mit Blick auf die im Herbst anstehenden Abstimmungen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen. „Und da ist das Gegrummel, das auch vor der Europawahl stattgefunden hat, schädlich. Das ist absolut schädlich, das hat der SPD nicht geholfen, und deshalb finde ich es gut, dass sie für Klarheit sorgt.“

Die SPD-Bundestagsabgeordneten beraten am Mittwochnachmittag in Berlin über Konsequenzen aus den Niederlagen bei der Europa- und Bremenwahl. Dabei dürfte Nahles' Ankündigung eine zentrale Rolle spielen. Ihr Vorgehen hatte unter manchen Abgeordneten Ärger und Verunsicherung wegen mangelnder Abstimmung ausgelöst.

Mehr: Die SPD gesteht sich die Niederlage bei der Europawahl ein – und spricht über die Konsequenzen.

  • dpa
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