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Niedrigwasser im Rhein Bundesregierung gibt Erdöl-Notreserve frei

Der historisch niedrige Wasserstand des Rheins beeinträchtigt Versorgung mit Erdölprodukten. Nun gibt die Bundesregierung die Vorräte des Erdölbevorratungsverbandes frei.
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Die Freigabe der Erdölvorräte ist eine außergewöhnliche Maßnahme, die nur bei Naturkatastrophen und internationalen Konflikten eingeleitet wird. Quelle: dpa
Niedrigwasser

Die Freigabe der Erdölvorräte ist eine außergewöhnliche Maßnahme, die nur bei Naturkatastrophen und internationalen Konflikten eingeleitet wird.

(Foto: dpa)

Weil der historisch niedrige Wasserstand des Rheins die für die Wirtschaft wichtige Versorgung mit Erdölprodukten beeinträchtigt, gibt die Bundesregierung die Vorräte des Erdölbevorratungsverbands frei. Das berichtet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf eine Veröffentlichung des Bundeswirtschaftsministeriums im Bundesanzeiger.

Von der Freigabe profitieren sollen demnach die von den Lieferschwierigkeiten besonders betroffenen Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg sowie die Regierungsbezirke Köln und Unterfranken. Die Freigabe betrifft laut Bundesanzeiger 84.000 Tonnen Ottokraftstoff und 180.000 Tonnen Diesel für Autos sowie 67.000 Tonnen Treibstoff für Flugzeuge.

Die Freigabe der Erdölvorräte ist eine außergewöhnliche Maßnahme, die nur bei Naturkatastrophen und internationalen Konflikten eingeleitet wird. Das kam in der rund 40-jährigen Geschichte des Erdölbevorratungsverbandes bisher nur drei Mal vor. Anlässe waren der Irak-Konflikt, die Libyen-Krise sowie der Hurrikan Katrina in den USA.

Das Bundeswirtschaftsministerium stand kurzfristig für eine Anfrage nicht zur Verfügung.

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