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Nordkorea Schweiz stoppt Zahlung für Kim Jong Uns Militär

Seit 2011 reisten nordkoreanische Offiziere zur Fortbildung nach Genf. Damit wollte die Schweiz zur Öffnung des kommunistisch geführten Landes beitragen. Nun hat die Regierung die Finanzierung der Ausbildung gestoppt.
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Die Schweiz zahlt nicht mehr für die Ausbildung von nordkoreanischen Offizieren. Quelle: Reuters
Nordkoreas Staatsoberhaupt Kim Jong Un

Die Schweiz zahlt nicht mehr für die Ausbildung von nordkoreanischen Offizieren.

(Foto: Reuters)

GenfDie Schweiz hat die Finanzierung der Ausbildung von nordkoreanischen Offizieren im Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik (GCSP) gestoppt. Das Verteidigungsministerium verwies am Freitag zur Begründung auf die Kritik einiger Parlamentarier, nachdem bekannt worden war, dass zwei nordkoreanische Offiziere an einer unerlaubten Schießübung teilgenommen hatten.

Nordkoreaner dürften weiter an den Ausbildungsprogrammen teilnehmen, sie müssten die Ausbildung aber nun selbst finanzieren.

Das Verteidigungsministerium bestätigte damit einen Bericht des französischsprachigen Senders Radio Télévision Suisse (RTS), demzufolge seit 2011 Vertreter der nordkoreanischen Führung zu Fortbildungsprogrammen nach Genf gekommen waren. Damit sollte ein Beitrag zur Öffnung des kommunistisch geführten Landes geleistet werden. In den vergangenen drei Jahren waren dafür umgerechnet 152.000 Euro bereitgestellt worden.

Berichten zufolge analysierten die Programmteilnehmer internationale Sicherheitsfragen, darunter Probleme mit Massenvernichtungswaffen, Terrorismus und Menschenrechtsverletzungen. Nach Angaben des Senders RTS gehörten auch die Ereignisse des Arabischen Frühlings sowie die Krise in der Ukraine zu den Kursinhalten.

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  • afp
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