Nordrhein-Westfalen Röttgen soll CDU-Bundesvize werden

Noch ein Posten für Norbert Röttgen. Nach der Mitgliederbefragung über ihren neuen Landesvorsitzenden hat die NRW-CDU weitere personelle Weichen gestellt. Der künftige Landeschef Röttgen soll auch CDU-Vize für Deutschland werden. Auch Gegenkandidat Armin Laschet geht nicht leer aus.
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HB DÜSSELDORF. Neue Personalien aus der CDU: Der designierte neue Landesvorsitzende der nordrhein-westfälischen CDU, Norbert Röttgen, soll auch stellvertretender Bundesvorsitzender seiner Partei werden. Der geschäftsführende Landesvorstand habe ihn für dieses Amt nominiert, sagte Röttgen am Dienstagabend nach einer Vorstandssitzung in Düsseldorf. Der Bundesumweltminister hatte am Sonntag die Mitgliederbefragung der CDU über den neuen Landesvorsitzenden klar für sich entschieden.

Röttgen traf erste Personalentscheidungen. Er will seinen unterlegenen Gegenkandidaten Armin Laschet als stellvertretenden Landesvorsitzenden an seine Seite holen. Neuer Generalsekretär des Landesverbands soll der frühere NRW-Bauminister Oliver Wittke werden.

Laschet habe zugestimmt, auf dem Landesparteitag am Samstag in Bonn für den Vizeposten zu kandidieren, sagte Röttgen. Die Beteiligung des früheren NRW-Integrationsministers an der Führung der Landespartei sei wichtig für die Arbeit in den kommenden beiden Jahren. Die faire Auseinandersetzung um den Landesvorsitz sei ein Kapital, "das in der Landespartei gehütet und gemehrt" werden solle. Sein Personalvorschlag habe große Zustimmung im Landesvorstand gefunden.

Wittke soll den bisherigen Generalsekretär Andreas Krautscheid ablösen, der vor der Mitgliederbefragung Laschet unterstützt hatte. Er kenne Wittke aus langer Zusammenarbeit und Freundschaft, sagte Röttgen. "Er genießt mein Vertrauen." Wittke ist derzeit in der Bauwirtschaft tätig. Diese Tätigkeit werde er aufgeben, und ein "kämpferischer und basisnaher Generalsekretär" sein.

Krautscheid sagte, es sei für Röttgen und die Partei richtig, mit einem neuen Generalsekretär zu starten. Der bisherige Generalsekretär will auch seine Parteiämter auf Kreis- und Bezirksämter niederlegen. Zu seinen beruflichen Plänen machte er keine Angaben.

Auf ihrem Parteitag in Bonn wählt die NRW-CDU ihre gesamte Führungsspitze neu. Als Schatzmeisterin schlägt Röttgen die frühere NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben vor. Für die fünf stellvertretenden Landesvorsitzenden gibt es bislang acht Kandidaten, darunter ist der Vorsitzende der Landtagsfraktion, Karl-Josef Laumann.

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1 Kommentar zu "Nordrhein-Westfalen: Röttgen soll CDU-Bundesvize werden"

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  • Norbert, wer? Also wenn sich der Herr Röttgen in Zeiten in denen die CDU beim Wahlvolk sowas von unten durch ist, aufstellen lässt, dann sollte ihm klar sein, dass er verheizt wird. Frau Merkel installiert gerade eine neue Schießbudenfigur. Wenn es hart auf hart kommt und sie um ihren Macherhalt kämpfen muss, dann wird sie persönlich draufhalten. Das nächste bauernopfer wird schön aufpoliert. Wie naiv ist dieser Röttgen eigentlich? Will er seine politische Karriere schon so früh beenden? bei intrigen-Merkel läuft nunmal alles nach System. Davor ist auch ein Norbert Röttgen nicht gefeit.

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