Nordrhein-Westfalen Spitzen-Pirat betont Bildungspolitik
Mitglieder der Piratenpartei beim Parteitag in Münster: 15 Stunden aufreibende Diskussion.
Münster „Freiheit funktioniert nicht ohne Respekt und Solidarität“, umschrieb Joachim Paul seine politische Vorstellung. Der promovierte Biophysiker und Medienpädagoge war am Wochenende zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in NRW gewählt worden und erläutert im Gespräch mit Handelsblatt Online seine politischen Ziele. Unter Respekt und Solidarität verstehe er auch, dass man eine gesellschaftliche Spaltung durch unterschiedliche Bildungschancen verhindern müsse.
„Wenn man das mehrgliedrige Schulsystem zu Ende denkt, führt es letztendlich zu abgeschotteten Lebensbereichen für die Schwächeren, sagte er am Rande des Parteitags in Münster. „Man kann Bildungspolitik nicht ohne Geld machen“, sagt Paul, „da haben wir ein Riesenproblem.“
Paul war der einzige, der in einem komplizierten Wahlverfahren mehr als 50 Prozent der Stimmen erhielt, nämlich exakt 50,75 Prozent. Der als Favorit gehandelte Piraten-Parteichef Michele Marsching war im ersten Wahlgang am Samstag knapp am Quorum gescheitert. Paul soll mit einem Quartett die Partei in den Wahlkampf führen.
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Spitzenkandidat Joachim Paul: politischer Newcomer.
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