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NRW-Landtagswahl läuft Schafft Röttgen das Wunder - oder Kraft den Homerun?

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Kleine Parteien mit großer Wirkung

Die vorgezogene Landtagswahl war nötig geworden, weil der Haushalt 2012 der rot-grünen Minderheitsregierung im Landtag gescheitert war. Daraufhin hatte sich das Parlament Mitte März einstimmig aufgelöst.
Bei der letzten Landtagswahl 2010 lag die SPD mit 34,5 Prozent knapp hinter der CDU. Die Grünen kamen auf 12,1 Prozent, die FDP erreichte 6,7 Prozent und die Linkspartei 5,6 Prozent. Die Piraten erreichten vor zwei Jahren 1,6 Prozent. Die Piraten erreichten vor zwei Jahren 1,6 Prozent.

Entscheidend für den Wahlausgang in diesem Jahr dürfte das Abschneiden der kleineren Parteien seien. Die FDP hat nach langem Tief in den Umfragen wieder Chancen auf den Einzug in das Parlament im bevölkerungsreichsten Bundesland. Die Piraten lagen in den Umfragen klar über der Fünf-Prozent-Hürde und könnten in den vierten Landtag in Folge einziehen. Dagegen muss die Linke um die Rückkehr in den Landtag bangen.

Die Wahl in Nordrhein-Westfalen ist nach dem Saarland und Schleswig-Holstein die dritte Landtagswahl in diesem Jahr. An der Saar kam nach der Wahl im März eine große Koalition von CDU und SPD an die Regierung. In Schleswig-Holstein will die SPD eine Koalition mit den Grünen und der Dänen-Vertretung SSW bilden.

Sollte es am Ende doch nicht reichen für die Fortsetzung der rot-grünen Landesregierung, ist noch offen, wer künftig in Düsseldorf regieren wird. Eine Ampelkoalition von SPD, Grünen und FDP bewerten vor allem Grüne und Liberale skeptisch. Auch eine Koalition mit den Piraten gilt als wenig realistisch. Am wahrscheinlichsten wäre dann eine große Koalition.

Um die mindestens 181 Sitze im neuen Landtag bewerben sich insgesamt 1085 Kandidaten. 17 Parteien treten mit Landeslisten an.

  • dpa
  • rtr
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13 Kommentare zu "NRW-Landtagswahl läuft: Schafft Röttgen das Wunder - oder Kraft den Homerun?"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Den Trend zur sozial-ökologischen Seite gibt es tatsächlich. Er ist aber auch der Trend der ökonomischen Unvernunft und wird uns bezeiten schön auf den Allerwertesten fallen lassen. Aber das passiert unabhängig davon, welche Blockparteien in NRW regieren dürfen.

  • na noch einer der auf diese Ablenkungsmanöver reingefallen ist. Gigantische 200Mrd versteckte Gelder, oha. Diese Zahl ist wohl eher starkes Wunschdenken. Nirgends steht wieviel von der realen Summe versteuert und legal ist. Hitler ist zur Ablenkung von den inneren Problemen auch über NAchbarn hergefallen. Mich würde eher mal interessieren wo die ganzen Griechen -Milliarden geblieben sind. Die versickern sang und klanglos in London, Berlin, etc. EInfach mal Augen auf und Gehirn einschalten. Egal ob SPD, CDU, FDP und die ganzen anderen üblichen Verdächtigen - alle sind nur nach an Macht, Machterhalt und Pfründen interessiert. Das ist leider in den letzten Jahrzehnten mehr als bewiesen worden. Ich hoffe mal auf die Piraten - auch als gesetzter Bürger muss man loslassen können und mal sehen was die "Jugend" auf den Weg bringt.

  • Wer sich von Wohlstand, Rente, sozialen Frieden und demokratische Ordnung verschieden möchte, wählt die etablierten Parteien. Alle Politiker die für Rettungsschirme sind und rechtstaatlichkeiten an die Eu abgeben, müssen vor dem Kadi.
    Deshalb, auch bei den Landtagswahlen in NRW, keine etabliert5en Parteien wählen.

  • Mein(e) Kreuz(e) habe ich den Piraten aufgebunden - war schön wählen.

  • ... ich verspreche mir von der Wahl eine weitere Bestätigung des bundesweiten Trends hin zu der sozial-okölogischen Seite. Dass die CDU den Atomausstieg beschleunigt hat, dass sie die Energiewende eingeleitet hat, dass sie nun auch für Mindestlöhne ist, dass sie sich im Schulwesen mit der SPD/Grünen in NRW geeinigt hat entspricht schon meinen Vorstellungen.
    Aber ehrlich gesagt bin ich mehr für das Original als für die Kopie und so werde ich selbstverständlich für Rot/Grün stimmen. Die SPD sehe ich so langsam wieder auf dem Weg zu ihren Wurzeln. Nachdem nun fast 30 Jahre die Rechte der Arbeiter/Angestellten immer weiter beschnitten wurden, (Kündigungsrecht, Leiharbeit) wird es höchste Zeit, dass die soziale Komponente wieder etwas in den Vordergrund rückt.

  • Wie sagte Volker Pispers so treffend: „Demokratie und Wähler sein bedeutet, daß der Zug immer weiter in die gleiche Richtung fährt, aber der Souverän hin und wieder den Lockführer auswechseln darf.“
    Im Grunde sind die deutschen Blockparteien (CDU,FDP,SPD, Grüne) ein Einheitsbrei, eine Opposition, geschweige denn Wähleralternative, gibt es schon lange nicht mehr. Man wird als Wahlberechtigter regelrecht dazu genötigt, protestmässig Piraten oder Rechts zu wählen. Was soll man sonst noch tun, um diese Eurodestaster zu stoppen???

  • Ein wenig Googlen ("piraten nrw esm") hilft.
    Der Antrag Pos05
    "Nach Auffassung der Piratenpartei NRW verstößt der ESM-Vertrag gegen die im Grundgesetz verankerten fundamentalen Rechtsprinzipien und Grundsätze einer demokratischen Staatsordnung wie den Parlamentsvorbehalt und das Rechtsstaatsprinzip sowie gegen die Transparenz-Grundsätze der Piratenpartei. Zudem ist der ESM nicht geeignet die grundlegenden Solvenzprobleme sowie die Leistungs- und Zahlungsbilanzdefizite einiger Euroländer in den Griff zu bekommen."
    wurde beim Landesparteitag der Piraten am 15.4.2012 einstimmig angenommen.

  • @ thomasca
    Dummerweise haben ausgerechnet die Genossen Steuererhöhungen angekündigt , nicht für die reichen (wer auch immer das sein soll )sondern für die,die mit täglicher arbeit ihre Brötchen verdienen müssen !

    Die weitere Subventionierung der in Deutschland überflüssigen Solarindustrie hat weiteren und kräftigen Preissteigerungen Tür und Tor geöffnet , von wem sie nun "abgezockt" werden dürfte doch klar sein .

  • "Rot-Grün hofft in NRW auf eigene Mehrheit"...

    richtig ist wohl: "Rot-Grün hofft in NRW auf eine GEMEINSAME Mehrheit"

  • Sie sollten sich mal über die SPD informieren, ihre Behauptungen sind frei erfunden...

    Niemand ist gegen die Konsolidierung der Haushalte, die Frage ist wie und zu welchen Lasten. Einseitige Belastung der unteren Einkommenschichten ist halt völlig daneben und die gigantischen 200 Mrd in der Schweiz sollten besteuert werden wie jedes Einkommen und dann sieht die Welt schon anders aus!

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