Piraten-Chef im Interview „Die NRW-Neuwahl hat uns kalt erwischt“
Der Vorsitzende der Piratenpartei in Nordrhein-Westfalen, Michele Marsching.
Handelsblatt Online: Herr Marsching, wer wird Spitzenkandidat der Piratenpartei für die Wahl in Nordrhein-Westfalen?
Michele Marsching: Wir werden am übernächsten Wochenende einen außerordentlichen Landesparteitag abhalten. Dort kann sich jeder vorstellen. Jeder Interessent kann auch bereits vorher sein Profil einreichen. Wir werden dann die Liste der Kandidaten wählen.
Wie wollen Sie ohne profilierte Kandidaten Wahlkampf machen?
Ich kann mir vorstellen, dass wir die Personen, die wir dann gewählt haben, sehr wohl im Wahlkampf zeigen, auf Plakaten aber ihre Namen nicht herausstellen, sondern die Themen, für die sie sich einsetzen. Was wir nicht wollen, ist ein personalisierter Wahlkampf.
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Wird der Vorstand eine besondere Rolle spielen?
Davon gehe ich aus. Anders als in Berlin, wo es um das Abgeordnetenhaus ging, spielt in Nordrhein-Westfalen der Vorstand der Piratenpartei inzwischen eine entscheidende Rolle.
Sind Sie dann der Spitzenkandidat?
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