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Nordrhein-Westfalen Wahl 2017

Facebook-Foto FDP geht auf Abstand zu Dirk Niebel

Ein Bild im Wehrmachtsstil auf Dirk Niebels Facebook-Account sorgt für Empörung. Seine Partei, die FDP, distanziert sich vom ehemaligen Entwicklungsminister. Ob er es selbst hochgeladen hat, ist unklar.
13.05.2017 - 16:59 Uhr Kommentieren
Er habe sich seit Ende seiner Ministerzeit nicht mehr in den Medien geäußert und wolle das auch weiterhin so handhaben, teilt Niebel mit. Quelle: dpa
Dirk Niebel

Er habe sich seit Ende seiner Ministerzeit nicht mehr in den Medien geäußert und wolle das auch weiterhin so handhaben, teilt Niebel mit.

(Foto: dpa)

Berlin Die FDP hat sich von einem Bild im Wehrmachtsstil auf dem Facebook-Profil ihres Ex-Entwicklungsministers Dirk Niebel distanziert. Im Internet hatte es zuvor heftige Empörung gegeben.

Der Facebook-Zugang ist verifiziert und gehört Niebel. Ob er persönlich das Bild dort eingestellt hat, wollte der frühere FDP-Politiker und heutige Manager des Rüstungskonzerns Rheinmetall auf Anfrage nicht mitteilen: Er habe sich seit Ende seiner Ministerzeit nicht mehr in den Medien geäußert und wolle das auch weiterhin so handhaben, teilte Niebel am Samstag der Deutschen Presse-Agentur mit.

Das gezeichnete Schwarz-Weiß-Bild zeigt die Konturen eines grimmig dreinblickenden Soldatenkopfs mit Fallschirmjägerhelm und in Frakturschrift den Spruch „Klagt nicht, kämpft“. Es könnte als Kommentar zur Debatte über den Umgang mit Wehrmachtsdevotionalien in der Bundeswehr verstanden werden. Niebel ist Reserveoffizier der Fallschirmjäger und hat das immer mit Stolz demonstriert, etwa in dem er auch als Minister öfter ein Bundeswehrkäppi trug.

Der Grünen-Abgeordnete Volker Beck schrieb im Kurznachrichtendienst Twitter: „Absolute Fehlleistung“. Auch seine Fraktionskollegen Renate Künast und Konstantin von Notz äußerten sich dort kritisch. Die FDP twitterte: „Wir distanzieren uns von Dirk Niebels Facebook-Post. Niebel hat keine Funktion mehr in der FDP inne.“

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    Über den Spruch „Klagt nicht, kämpft“ gab es bereits 2013 eine politische Auseinandersetzung. Das Verteidigungsministerium antwortete damals auf eine Anfrage der Linksfraktion: „Für das in Rede stehende Zitat lässt sich kein historischer Bezug zur Fallschirmjägertruppe der Wehrmacht nachweisen und es ist in der Bundeswehr - unabhängig von einer geschmacklichen Bewertung - nicht verboten.“

    • dpa
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