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NSA-Affäre Cyberangriff auf Kanzleramt drei Jahre unbemerkt

Bereits vor drei Jahren soll der erste Cyberangriff auf das Bundeskanzleramt gestartet worden sein – unter Führung des US-Geheimdienstes NSA. Ziel war damals eine Europaexpertin. Der Angriff blieb lange unbemerkt.
3 Kommentare
Der NSA-Campus in Fort Meade: Schon vor drei Jahren wurde das Bundeskanzleramt abgehört. Quelle: ap
NSA

Der NSA-Campus in Fort Meade: Schon vor drei Jahren wurde das Bundeskanzleramt abgehört.

(Foto: ap)

Berlin Der Spionageangriff auf eine damalige Europaexpertin des Bundeskanzleramtes ist offensichtlich schon vor knapp drei Jahren gestartet worden. Untersuchungen des privaten Laptops der Referatsleiterin haben laut einem „Spiegel“-Bericht ergeben, dass das Spionageprogramm „Regin“ spätestens im Februar 2012 eingeschleust wurde. Der Trojaner „Regin“ wurde nach einer Analyse des russischen Sicherheitsunternehmens Kaspersky mit hoher Wahrscheinlichkeit unter der Führung des US-Geheimdienstes NSA entwickelt.

Ein vertraulicher Hinweis einer IT-Sicherheitsfirma an das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) im März 2014 hatte die Ermittler zu der IP-Adresse in der privaten Wohnung der Mitarbeiterin geführt. Eine Überprüfung ihres Dienstrechners ergab dem „Spiegel“ zufolge keine Hinweise auf eine Verbreitung im Bundeskanzleramt.

Die Frau hatte E-Mails zwischen ihrem privaten und ihrem dienstlichen Account verschickt. Der Spionage-Trojaner wurde dem Vernehmen nach über einen USB-Stick vom privaten Laptop ins Kanzleramt eingeschleppt, wo er auf dem Dienst-Laptop von einem Virenscanner bemerkt wurde.

  • dpa
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3 Kommentare zu "NSA-Affäre: Cyberangriff auf Kanzleramt drei Jahre unbemerkt "

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "NSA-AFFÄRE - Cyberangriff ..." Wo sollen denn da Arbeitsplätze sein? Büros sind da!

  • Gerüchteweise konnten bei dem Spionageangriff keine Informationen gewonnen werden.

  • NSA-AFFÄRE
    Cyberangriff auf Kanzleramt drei Jahre unbemerkt

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    Schlechtes Zeugnis für die EU !

    Da sollte sich die EU schnell überlegen wo man viele neue Arbeitsplätze beschaffen könnte !

    Anstatt EZB unnötige Geldüberschwemmungen sinnlos zu betreiben.



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