OECD-Studie Mangelhafte Integration kostet Deutschland Milliarden

Deutschland könnte den Fachkräftemangel lindern, wenn Zuwanderer auf dem Arbeitsmarkt zum Zuge kämen. Statt dessen verlassen viele Zuwanderer das Land rasch wieder - und dem Staat entgehen Einnahmen in Milliardenhöhe.
Update: 13.06.2013 - 16:06 Uhr 41 Kommentare
In den vergangenen Jahren sind viele Zuwanderer aus den südeuropäischen Krisenländern nach Deutschland gekommen. Doch sie blieben nicht lange. Für Deutschland eine verpasste Chance. Quelle: dpa

In den vergangenen Jahren sind viele Zuwanderer aus den südeuropäischen Krisenländern nach Deutschland gekommen. Doch sie blieben nicht lange. Für Deutschland eine verpasste Chance.

(Foto: dpa)

BerlinNoch immer müssen Migranten in Deutschland mit einer hohen Arbeitslosigkeit rechnen - dadurch entgeht dem Staat Geld. Deutschlands Staatseinnahmen könnte um 0,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes wachsen, wenn Menschen mit ausländischen Wurzeln auf dem Arbeitsmarkt genauso vertreten wären wie deutsche Arbeitnehmer. Allein bei hochqualifizierten Migranten entgehen der Bundesregierung mögliche Mehreinnahmen von mehr als 3,5 Milliarden Euro. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Internationalen Migrationsausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor.

Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist für Migranten demnach immer noch schwierig: Zwar stieg die Beschäftigungsquote für Migranten in Deutschland gegen den Trend um fünf Prozentpunkte zwischen 2008 und 2012, während der Zuwachs bei Nichtzuwanderern im selben Zeitraum nur bei moderaten 1,5 Prozent lag.

Jedoch macht die Studie auch deutlich, dass etwa Männer mit türkischen Wurzeln knapp doppelt so oft mit Arbeitslosigkeit rechnen müssen wie jene ohne Migrationshintergrund.

Besonders Neuankömmlinge haben es schwer: So kehren viele Zuwanderer aus europäischen Krisenländern Deutschland schon bald wieder den Rücken. So ist in den vergangenen Jahren nur jeder zweite Grieche und sogar nur jeder dritte Spanier länger als ein Jahr geblieben.

Laut OECD erhöhte sich zwischen 2007 und 2011 die Zahl der Einwanderer aus Griechenland um 73 und aus Spanien um knapp 50 Prozent. Kräftige Zuwächse gab es im selben Zeitraum zudem bei Portugiesen und Italienern (35 Prozent).

Im vergangenen Jahr setzte sich die Entwicklung fort: „Vorläufigen Zahlen für 2012 zufolge stieg die krisenbedingte Wanderung vor allem aus Griechenland und aus Spanien weiter an“, teilte die OECD in Berlin mit.

Deutschland wird in der Krise attraktiver
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41 Kommentare zu "OECD-Studie: Mangelhafte Integration kostet Deutschland Milliarden"

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  • @ Tabu

    Der Staatsvertrag dient nur dazu die Muslime als nichtintegriert einen Sonderstatus im Staat zu gewähren.

    Diese Muslime sind der Türkei verbunden seinen Sitten und Gebräuchen und können weiter einen Staat im Staat aufbauen. Das ist das dümmste und abgebrühteste was Deutsche Politiker bisher geleistet haben. Kein Staat der Welt würde auf die absurde Idee kommen mit Einwanderer Staatsverträge abzuschliessen. Man müsste zu GGG gehen aber auch Voßkuhle ist der Türkei "unterworfen" und muss dem Staatsvertrag zustimmen. Steht bestimmt im GG und ist heimlich nachgeschrieben worden. Armes Deutschland. Was hast du immer wieder für Narzistische Führer.

  • günther schemutat
    Hamburg hat heute den Staatsvertrag mit den Muslimen unterschrieben. Damit ist der Islam der Kirche gleichgestellt auch was die muslimischen Feiertage betrifft. Der erste Schritt der 130 000 Tausend Muslime zur Autonomie.
    ----------------
    Mir kommt es schon lange so vor,als ob der Staat
    Angst habe und deshalb zu Kreuze kriecht.
    Hier schrieben schon einige,das mit der Muslima
    keine Vermischung stattfindet,seitens des deutschen
    Mannes,mit vlt.noch christlicher Prägung.
    So wird das nie was,wenn eine Religion sich nicht
    mit Einheimischen verpaaren läßt.
    Da waren die Juden anders vor Hitler..ein groér Teil
    deutscher Männer hatten eine jüdische Frau.
    Auch z.Beispiel ein Heinz Rühmann.
    Das ist mit dem Islam nicht zu machen.Selbst nach
    Jahrzehnten nicht..

  • Hamburg hat heute den Staatsvertrag mit den Muslimen unterschrieben. Damit ist der Islam der Kirche gleichgestellt auch was die muslimischen Feiertage betrifft. Der erste Schritt der 130 000 Tausend Muslime zur Autonomie.
    und zum Staat im Staat, das geht jetzt weiter nach Hamburg Bremen werden alle Länder mit Rot oder Rot Grüner Regierung folgen. Andere Volksgruppen bekommen nicht diesen Vorrang und damit ist wieder Voßkuhle gefragt.

  • Deutschlands Staatseinnahmen könnte um 0,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes wachsen,.......

    Da würde mich mal interessieren wann die letzte, (wenn überhaupt jemals) Steuerprüfung in den Gettos der "Fachleute" in die sich kaum die Polizei wagt, der auf dem Bild abgebildeten gewesen ist. Es ist anzunehmen das es mehr wie 0,3% sind wenn mal die Zocker- und Gammeldönerbuden überprüft würden.
    Aber halt die sind ja ein eigener Staat weil ja Staatsverträge in einigen Bundesländern mit ihnen abgeschlossen wurden und andere wollen noch folgen.

  • Die Menschen, die auf dem Bild zu sehen sind, sind bestimmt nicht die Art Einwanderer die wir brauchen. Wir brauchen Einwanderer die etwas leisten wollen und sich hier etwas aufbauen wollen. Wer die Sprache eines Landes nach 10 Jahren immer noch nicht beherrscht, hat nichts in einem Bleibeland zu suchen.

  • Nachtrag: Seien wir doch mal ganz ehrlich! Wer in diesem Land ist denn Immigrant? Früher war das mal ein Italiener oder ein Portugiese. Heute sind für uns weltoffene und wirklich im internationalen Vergleich tolerante deutsche Bürger doch weder Polen noch Tschechen noch Spanier, Griechen, Amerikaner, Engländer, ja selbst Chinesen oder Inder Ausländer oder Immigranten. Diese Leute leben sich extrem schnell ein, lernen sofort die Sprache und wollen sich mit uns austauchen und vereinen( ja auch körperlich ). Keiner will daß sich diese Menschen assimilieren, nein wir genießen doch sogar die Vielfalt die diese Menschen unserm Land bringen und auch die Blutauffrischung. Es gibt doch nur eine echte Hauptgruppe von Immigranten in D die wir als Ausländer sehen, und zwar weil die sich eben nicht für unser Land sondern nur für unsere Sozialsysteme interessieren und das sind leider Muslime. Es ist hart aber die Wahrheit tut halt oft weh. Nur Leute die nicht nur unsere Lebensformen ablehnen sondern uns obendrein auch noch ihre eigene absolut patriachalische und archaische religiöse Lebensform aufdrängen, die wollen wir hier absolut zu Recht nicht auch noch alimentieren. Was in den Ländern dieser Menschen mit Christen geschieht sollte Warnung genug sein und darf nicht verharmlost werden. Die Kraft der Lenden wird unser Land innerhalb von drei weiteren Generationen total verändern und zwar negativ. Wir graben uns ein Grab und lächeln die Leute vom Zentralrat der Muslime etc. dabei auch noch anerkennungsheischend an. Wir akzeptieren, daß von Sozialhilfe lebende Salafisten den deutschen Pass bekommen auf daß wir sie nicht einmal mehr bei schweren Straftaten abschieben können. Die lachen doch alle über uns und unsere Dummheit. Und wenn wir integrieren wollen ( d.h. ein bisschen Druck machen ) dann heißt es gleich wir seien alle Nazis. Wenn ich einem Türken eine Wohnung vermiete, dann darf er eine Sattelitenschüssel montieren, wenn ich deshalb nicht an ihn vermiete bin ich Rassist.

  • Die VHS (staatlich gefördert) bietet jetzt verstärkt Deutschkurse an, da man festgestellt hat, dass die Sprachkenntnisse zugewanderter Ärzte (!) nicht ausreichen, um ihre Dienstleistung einwandfrei zu erbringen und Patienten angemessen zu behandeln. Dass Zuwanderung zum großen Teil in das deutsche Sozialsystem erfolgt, ist in Fachkreisen schon seit 20 Jahren ein Thema und trotzdem hat sich nichts zum Besseren geändert. Auch zukünftige deutsche Regierungen werden diese Entwicklung nicht umkehren.

  • Ja, daß die veröffentlichten Schulden der BRD nicht ca. 2 Billionen € betragen, sondern daß diese in Wirklichkeit bei mind. 10 Billionen € liegen müssen!
    Also, alles Minus-Investitionen.

  • Zuwanderer,egal woher kommen kosten denn Staat Geld, es sei denn sie haben gleich von Anfang an einen unbefristeten ,sozialversicherten Arbeitsplatz und können sich selber unterhalten.Wer dann noch die dt.Sprache beherrscht und sich schnell integriert ist im ,Vorteil....leider kommen eher Leute,die auf Sozialhilfe angewiesen sind und auf dem Arbeitsmarkt unvermittelbar sind.
    Gleichzeitig verlassen gut qualifizierte,junge Deutsche das Land weil sie in D keine Perspektive für
    Sich sehen.daß die Wirtschaft sich nicht dafür interessiert sie im Land zu halten zeigt wie kurzsichtig das ist.wenn krisenflüchtlinge nicht bleiben ,egal auch welchen gründen dann kostet es den dt. Steuerzahler weil er/sie die Unkosten zahlt .

  • Entschuldigung, aber sollen die auf dem Foto gezeigten "Zuwanderer" tatsächlich die angeblichen Fachkräfte aus Südeuropa darstellen? Ich fasse es nicht. Die gehen übrigens auch, weil sie nicht bereit sind, für diese völlig ungeregelte Einwanderung in D zu bezahlen - und libanesische sowie sonstige Clans zu unterstützen. Vielleicht wäre ein Interview mit einem der südeuropäischen Rückwanderer besser gewesen - als die wie immer fragwürdigen Studien der OECD in Verbindung mit einem Foto der typischen Parallelgesellschaftsbewohner.

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