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Öffentlicher Dienst Erste Warnstreiks im Saarland

Länderbeschäftigte wollen mehr Geld. Zum Ende der letzten Woche hatten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber nicht einigen können. Im Saarland ist auch die Telekom von Warnstreiks betroffen.
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Telekom-Mitarbeiter sind nicht zum ersten Mal an Warnstreiks beteiligt. Quelle: dpa

Telekom-Mitarbeiter sind nicht zum ersten Mal an Warnstreiks beteiligt.

(Foto: dpa)

Frankfurt am Main/SaarbrückenDer Tarifstreit des öffentlichen Dienstes wird sich heute bemerkbar machen.

Für diese Woche haben die Gewerkschaften Warnstreiks angekündigt. Heute (28. Februar) sind ganztägige Arbeitsniederlegungen in Hessen und im Saarland geplant.

In Hessen sind neben den 33.000 Tarifbeschäftigten der Landesverwaltung auch die Mitarbeiter der Universität Frankfurt, der Technischen Universität Darmstadt sowie der Frankfurter Uniklinik zum Ausstand aufgefordert. Außerdem kündigte die Gewerkschaft ver.di Demonstrationen und Kundgebungen in Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden, Kassel und Gelnhausen an.

Im Saarland sind rund 1.500 Landesbeschäftigte zum Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind die Finanzverwaltung, die Uniklinik Homburg, die Universität des Saarlandes, der Landesbetrieb für Straßenbau und das Studentenwerk. Gestreikt werden soll auch bei der Telekom im Saarland und der Arbeiterwohlfahrt.

In der zweiten Verhandlungsrunde für die Länderbeschäftigten am vergangenen Donnerstag und Freitag in Potsdam war kein Ergebnis erzielt worden. Die Gewerkschaften ver.di, GEW, GdP und der Beamtenbund fordern für die Beschäftigten einen monatlichen Sockelbetrag von 50 Euro plus drei Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 14 Monaten.

dapd

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