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Öffentlicher Dienst Tarifrundverhandlungen nach Gesprächen bis in den Morgen wieder aufgenommen

Die Verhandlungen der Arbeitgeber und Gewerkschaften haben bis in den frühen Samstagsmorgen gedauert. Ob mittlerweile ein Angebot vorliegt ist noch unbekannt.
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In den ersten beiden Tagen der dritten Runde gab es keine nennenswerte Annäherungen der Gewerkschaft und den Arbeitgebern. Quelle: dpa
Wolfgang Pieper, Bundesvorstandsmitglied von Verdi und Frank Bsirske, Vorsitzender von Verdi

In den ersten beiden Tagen der dritten Runde gab es keine nennenswerte Annäherungen der Gewerkschaft und den Arbeitgebern.

(Foto: dpa)

PotsdamArbeitgeber und Gewerkschaften haben am Samstagvormittag in Potsdam ihre Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder fortgesetzt. Wie es hieß, haben die Verhandlungsführungen beider Seiten bis in die frühen Morgenstunden zusammengesessen.

In den ersten beiden Tagen der dritten und entscheidenden Runde gab es zwar ein wenig Bewegung, aber keine nennenswerte Annäherung der Positionen. Bis Freitagabend lag noch kein Angebot der Arbeitgeber auf dem Tisch. Ob inzwischen ein Angebot vorliegt, war zunächst nicht bekannt.

Nach Angaben aus Verhandlungskreisen sind vor allem die Berechnungen für eine Neugestaltung der Entgeltordnung sehr komplex. Die Gewerkschaften – die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Beamtenbund dbb – fordern zudem für die rund eine Million Tarifbeschäftigten sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat.

Die Gewerkschaften hatten mit Warnstreiks ihren Forderungen Nachdruck verliehen. Der Abschluss soll auf rund 2,3 Millionen Beamte und Versorgungsempfänger übertragen werden. Hessen gehört seit Anfang der 2000er Jahre der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) nicht mehr an.

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  • dpa
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