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Ökonom Hubertus Bardt zur Energiewende „Netzengpässe sind das zentrale Problem“

Der Geschäftsführer des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) spricht im Interview über Fehlsteuerungen bei der Energiewende. Er sieht erheblichen Nachbesserungsbedarf, insbesondere beim Ausbau der Stromnetze.
02.01.2018 - 17:00 Uhr
Geschäftsführer des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.
Hubertus Bardt

Geschäftsführer des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

(Foto: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.)

Herr Bardt, am Neujahrstag bekamen Stromabnehmer sogar bis zu 76 Euro geschenkt, wenn sie eine Megawattstunde kauften. Wie bewerten Sie das?
Negative Strompreise sind ein Indikator dafür, dass ein Gut produziert wird, das nichts wert ist.

Wird man sich daran gewöhnen müssen?
Es deutet im Moment alles darauf hin, dass sich der Trend in den kommenden Jahren verstärken wird. Die Politik hat die Weichen so gestellt, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien weiter voranschreitet. Wir werden wahrscheinlich immer häufiger Situationen erleben, in denen es keine sinnvolle Verwendung für die produzierten Strommengen gibt.

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