Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Ökonomin zur Coronakrise Wirtschaftsweise Grimm: „Wir werden internationalen Lieferketten weniger vertrauen“

Die neue Wirtschaftsweise Veronika Grimm erwartet tief greifende Änderungen in der Wirtschaft. Das reicht von Lieferketten bis zur Energiewirtschaft.
14.04.2020 - 04:00 Uhr 2 Kommentare
Die Professorin gehört dem Sachverständigenrat Wirtschaft an. Quelle: Giulia Iannicelli
Veronika Grimm

Die Professorin gehört dem Sachverständigenrat Wirtschaft an.

(Foto: Giulia Iannicelli)

Berlin Nach der Corona-Pandemie wird die Wirtschaft nicht so bleiben wie zuvor, erwartet die Wirtschaftsweise Veronika Grimm. „Wir werden nicht mehr so stark auf internationale Lieferketten vertrauen“, sagte sie im Interview mit dem Handelsblatt. Sie halte es „richtig, dass man für bestimmte Produkte auch heimische Produktion braucht“. Dies gelte etwa für das Gesundheitswesen und den Energiesektor.

Bei der Lockerung der Kontaktverbote empfiehlt die Ökonomin ein gut geplantes schrittweises Vorgehen. „Es wäre ja nichts gewonnen, wenn nach den ersten Lockerungen die Pandemie mit Wucht zurückkehrt“, warnte sie. Das würde die Unsicherheit erhöhen und damit die Wirtschaft noch weiter schwächen.

Die Energieexpertin ist optimistisch, dass der Klimaschutz bei der Wiederbelebung die Wirtschaft nach der Corona-Epidemie helfen kann. „Die Pandemie könnte der Anstoß sein für eine Energiepreisreform, die neue Geschäftsmodelle ermöglicht“, sagte sie. Sie schlägt vor, mit den Einnahmen aus dem CO2-Preis die EEG-Umlage abzuschaffen und die Stromsteuer zu senken.

Grimm erwartet nicht, dass die Krise das deutsche Exportwirtschaftsmodell an ein Ende bringen wird. Sie sprach sich aber dafür aus, „zum Ausgleich für die Exportstärke die Nachfrage im Inland zu stärken“ – auch durch Investitionen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Lesen Sie hier das vollständige Interview:

    Frau Professorin Grimm, Sie sind jetzt eine der fünf Wirtschaftsweisen. Erst einmal: herzlichen Glückwunsch. Hatten Sie schon Gelegenheit, mit den anderen vier Weisen zusammenzukommen?
    Wir haben uns in einer Videokonferenz ausgetauscht. Ich kenne einige der Kollegen schon sehr lange. Mit Monika Schnitzer bin ich im Wissenschaftlichen Beirat des Wirtschaftsministeriums, und mit Lars Feld und Monika Schnitzer war ich 2014/15 in der Fratzscher-Kommission zur Stärkung von Investitionen.

    Soll der Sachverständigenrat-Wirtschaft weiterhin vor allem einmal im Jahr ein großes Gutachten liefern?
    Ja, unbedingt. Das setzt einen Kontrapunkt zu den sehr schnellen Debatten auch in der Wissenschaft. Ich finde es gut, sich einmal im Jahr wirklich Zeit zu nehmen und kontroverse wissenschaftliche Diskussionen auszutragen. Wir sind sicher nicht immer alle einer Meinung, aber aus der Reibung kann Neues entstehen.

    Welche Themenschwerpunkte wollen Sie im Rat setzen?
    Ich beschäftige mich intensiv mit Energie- und Klimathemen. Und das wird, gerade auch mit Blick auf den Green Deal der EU-Kommission, ein wichtiges Thema sein. Aktuell treibt mich natürlich die Bewältigung der Corona-Pandemie um.

    Grafik

    Sie waren an einer interdisziplinären Wissenschaftlergruppe beteiligt, die für einen schrittweisen Ausstieg aus dem Pandemie-Stillstand geworben hat. Wie schwer schätzen Sie die ökonomischen Schäden durch den verordneten Stillstand ein?
    Das hängt sehr stark von der Wirkung der Rettungsprogramme ab. Die Bundesregierung hat sehr viel dafür getan, dass gesunde Unternehmen durch diese Krise kommen können. Man wird da aber immer nachjustieren müssen. Wie stark die Wirtschaft getroffen wird, ist letztlich davon abhängig, wie lange der Stillstand andauert, und wie schnell die Lieferketten in Europa wieder funktionieren werden.

    Halten Sie die Ausgangsbeschränkungen bisher für angemessen?
    Die Entwicklung in Italien hat sehr deutlich gezeigt, wie schnell ein Gesundheitssystem an seine Grenzen stößt, wenn man die Ausbreitung des Virus nicht sofort konsequent eindämmt. Deshalb sind die Kontaktverbote notwendig und auch so breit akzeptiert in Deutschland. Für die Gesellschaft und die Wirtschaft ist das natürlich außerordentlich herausfordernd. Die Pandemie wird uns noch sehr lange begleiten. Mittelfristig müssen wir es daher schaffen, Gesundheitsschutz und die Wiederaufnahme gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Aktivitäten zu verbinden.

    Was erwarten Sie: Wird nach den Osterferien die Lage so sein, dass die Regierungen von Bund und Ländern mit dem Ausstieg aus dem Shutdown beginnen können?
    Dies zu entscheiden, ist ganz klar Aufgabe der Politik. Die aktuellen Beschränkungen dürfen erst dann gelockert werden, wenn spezielle Schutzmaßnahmen für Risikogruppen etabliert sind, Verhaltensregeln konzipiert und kommuniziert sind und wir in der Lage sind, die Entwicklung der Infektionszahlen besser zu kontrollieren. Wir werden dazu sehr viel mehr Tests brauchen, Apps und Digitalisierung im Gesundheitswesen, um Infektionsverläufe schnell und umfassend verfolgen zu können und klare Abläufe, nach denen Kontaktpersonen Infizierter schnell unter Quarantäne gestellt werden können. Und natürlich müssen ausreichend Masken und Schutzkleidung vorhanden sein. Wenn zum Beispiel Schulen wieder geöffnet werden, kann man neue Wege gehen. Es sollten nicht alle Schüler gleichzeitig Pause haben. Und vielleicht müssen Klassen erst einmal reihum unterrichtet werden.

    Wenn ich auf den Kalender schaue: Der kommende Montag dürfte zu früh sein, das alles ans Laufen zu bringen…
    Der Gesundheitsschutz muss absolute Priorität haben. Es wäre ja nichts gewonnen, wenn nach den ersten Lockerungen die Pandemie mit Wucht zurückkehrt, und der Regierung dann nichts anderes übrig bliebe, als zum Stillstand zurückzukehren. Die Lockerung muss gut vorbereitet und differenziert nach verschiedenen Sektoren und Regionen stattfinden. Die Politik sollte zur Orientierung klare Vorgaben machen, bei deren Einhaltung Einrichtungen und Unternehmen den Betrieb wieder aufnehmen können. Diese Vorgaben müssten allerdings regelmäßig evaluiert und angepasst werden, idealerweise durch ein interdisziplinär besetztes Expertengremium. Vollautomatische Fabriken könnten dann sicher bald öffnen. Veranstaltungen mit vielen Menschen werden wohl noch längere Zeit nicht stattfinden. Aktuelle Stellungnahmen der Leopoldina und der Expertengruppe, die Armin Laschet in NRW eingesetzt hat, gehen in dieselbe Richtung.

    Wie sehr wird die Pandemie die Wirtschaft hierzulande verändern?
    Es wird nicht so bleiben wie bisher, weil wir nicht mehr so stark auf internationale Lieferketten vertrauen werden. Im Bereich Gesundheit, aber auch bei anderen kritischen Infrastrukturen werden wir die Diskussion bekommen, die es in der Energie ja schon lange gibt, nämlich, wie wir die Versorgung möglichst umfangreich national sicherstellen können und bei Importen Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten vermeiden.

    Wird das die Globalisierung soweit zurückdrängen, dass Wohlstandsverluste drohen?
    Ich glaube nicht, dass wir von einem Extrem ins andere fallen werden. Ich halte es für richtig, dass man für bestimmte Produkte auch heimische Produktion braucht, um sich nicht komplett von Lieferungen aus aller Welt abhängig zu machen.

    Die Bundesregierung will deutsche Konzerne, die durch den Kursrutsch an den Aktienmärkten stark an Wert verloren haben, vor einem Ausverkauf ins Ausland schützen. Ist das notwendig?
    In Krisenzeiten ist das eine Überlegung, die man anstellen kann. Darauf folgt natürlich die Frage: Brauchen wir eine europäische Industriepolitik? Ich halte es durchaus für richtig, wenn die Politik darüber nachdenkt, die europäische Industrie wettbewerbsfähig aufzustellen. Ich halte allerdings wenig davon, dies durch staatliche Eingriffe zu tun.

    Wie denn dann?
    Die Bundesregierung sollte Zukunftstechnologien sehr konsequent fördern, vor allem vorausschauend. Für die Nutzung von grünem Wasserstoff und darauf basierenden synthetischen Kraftstoffen in einem zukünftigen Energiesystem müssen zum Beispiel komplexe Wertschöpfungsketten von der Erzeugung über die Logistik bis zur Anwendung entwickelt werden. Viele deutsche Firmen sind exzellent aufgestellt, um Schlüsselkomponenten einer zukünftigen Wasserstoffwirtschaft zu produzieren.

    Was sind die Voraussetzungen dafür?
    Diese Wertschöpfungsketten werden sich nur entwickeln, wenn sich mittelfristig mit klimafreundlichen Technologien und Produkten mehr verdienen lässt als mit ihren fossilen Alternativen. Hier spielen die energiepolitischen Rahmenbedingungen eine große Rolle: Abgaben, Umlagen, CO2-Preise. Und der Aufbau von Infrastruktur ist entscheidend: Wasserstofftankstellen, Ladestationen, Strom- und Wasserstoffnetze, aber auch flächendeckende IT-Netze für die Digitalisierung.

    Soll das national geschehen oder europäisch?
    Die Bundesregierung sollte die EU-Ratspräsidentschaft nutzen, dafür zu sorgen, dass die nationalen Anreize und die Initiativen auf EU-Ebene in eine gemeinsame Richtung gehen. Die EU-Staaten haben etwa im Energiebereich sehr unterschiedliche Kompetenzen, die sich gut ergänzen können. Es gibt wind- und sonnenreiche Regionen, in denen auch günstig grüner Wasserstoff hergestellt werden kann. Einige Länder haben das industrielle Potenzial für die Produktion von Schlüsselkomponenten einer zukünftigen Wasserstoffwirtschaft, und andere ein großes Potenzial für die Nutzung, etwa in der Mobilität oder in der Industrie. Das ruft doch geradezu nach europäischer Kooperation. Wir haben gute Gründe, die Wasserstoffwirtschaft voranzutreiben. Denn ohne speicherbare stoffliche Energieträger wird es Europa nicht gelingen, im Jahr 2050 klimaneutral zu werden.

    Hat denn die Klimapolitik in Zeiten der Corona-Pandemie noch eine Chance?
    Der Klimaschutz kann die Wirtschaft nach Corona wiederbeleben. Die Pandemie könnte der Anstoß sein für eine Energiepreisreform, die neue Geschäftsmodelle ermöglicht. Deutschland hat sich mit dem Klimapaket bereits auf einen guten Weg begeben und einen CO2-Preis in allen Sektoren beschlossen. Wichtig ist nun eine Umsetzung, die mittelfristig die richtigen Anreize schafft.

    Welche können das sein?
    Mit den Einnahmen aus der CO2-Bepreisung könnten die EEG-Umlage abgeschafft und die Stromsteuer reduziert werden. So steigt die Attraktivität von Sektorenkopplung. Bedenklich ist aktuell, dass durch die Coronakrise der Preis im europäischen Emissionshandel stark gefallen ist. Möglicherweise sorgen Nachholeffekte in der Produktion dafür, dass er bei einer Erholung der Wirtschaft umso stärker steigen wird. Und dann werden wahrscheinlich viele sagen, dass der CO2-Preis die Wirtschaftserholung bremst.

    Lässt sich das verhindern?
    Um extreme Preisschwankungen beim Emissionshandel auszugleichen, eignet sich ein Preiskorridor. Das würde die Preisentwicklung berechenbarer machen und Unternehmen mehr Sicherheit für Investitionsentscheidungen bieten.

    Wie können denn insgesamt die Lasten aus den Corona-Hilfen langfristig gerecht verteilt abgetragen werden? Sollte es einen Corona-Soli geben oder einen Lastenausgleich wie nach dem Zweiten Weltkrieg?
    Ich halte diese Debatte noch für viel zu früh. Erst einmal sollte die Politik alles tun, damit die Wirtschaft nicht allzu sehr einbricht. Es ist noch völlig unsicher, wo wir nach der Krise stehen werden, und wer dann wie stark betroffen sein wird. Ich denke, wir tun gut daran, erst einmal die Pandemie zu bewältigen.

    Das könnte leichter gelingen, wenn die EU dies gemeinsam tun würde. Muss der reiche Norden dem ärmeren Süden der Euro-Zone helfen, etwa mit gemeinsamen Anleihen, Stichwort Corona-Bonds?
    Es muss in Europa allerhöchste Priorität haben, Wege zu finden, dass alle Länder die Lasten der Pandemie durch Kredite finanzieren können. Die EU muss das auf guter Vertrauensbasis hinbekommen. In der Debatte Corona-Bonds versus ESM-Programm halte ich es für wichtig, ein schnell wirkendes Instrument zu wählen, und das ist aktuell der ESM. Die Bedingungen für Staaten, die ESM-Kredite nutzen, müssen allerdings deutlich reduziert werden.

    Ist das deutsche Wirtschaftsmodell mit seinem Fokus auf Exporte eigentlich langfristig tragfähig?
    Die Tatsache, dass Deutschland eine Exportnation ist, lässt sich ja nicht in allen Facetten politisch beeinflussen. Es ist aber ganz offensichtlich, dass wir zum Ausgleich für die Exportstärke die Nachfrage im Inland stärken sollten, auch durch Investitionen. Darin liegt durchaus eine Chance. Investitionen in den Bereichen Digitalisierung, Klimaschutz und Bildung sind wichtig, um Zukunftschancen zu eröffnen. Zumal durch die aktuellen Schulschließungen die Gefahr besteht, dass die Schere der Bildungsgerechtigkeit noch stärker auseinander gehen wird. Das sollten wir unbedingt im Blick behalten.

    Was befürchten Sie?
    Die Kinder werden aktuell digital zuhause beschult. Aber nicht alle haben einen Zugang zu digitalen Angeboten, einen ruhigen Arbeitsplatz und ein Umfeld, dass sie motiviert, die Aufgaben auch ernst zu nehmen. Wir müssen dringend darauf achten, dass Rückstände, die sich dadurch ergeben aufgefangen werden, damit ohnehin benachteiligte Kinder und Jugendliche nicht noch mehr zurückfallen.

    Bevor Sie und Monika Schnitzer in den Sachverständigenrat berufen wurden, ging es in der öffentlichen Debatte fast ausschließlich darum, endlich zwei Frauen zu finden; ganz so, als ob es keine Volkswirtinnen gäbe. Wie finden Sie diese Debatte?
    Ich bin da emotionslos, solche Debatten gibt es ja immer wieder. Es gibt nun wirklich sehr viele qualifizierte Frauen. Vielleicht melden sich Frauen oft nicht ganz so lautstark zu Wort wie Männer, auch weil das bei Männern als Stärke gilt, aber bei Frauen eher negativ gewertet wird.

    Was sollte die Politik tun, damit in Spitzenpositionen ein Gleichgewicht von Männern und Frauen selbstverständlich wird?
    Ich bin mittlerweile eine Verfechterin von Quoten in herausgehobenen Gremien. Dann können Männer und Frauen ihre Expertise und unterschiedliche Herangehensweise einbringen. Auch in Unternehmens-Vorständen fände ich eine Quote positiv.

    Mehr: Deutschland vor der Rezession – Die drei Szenarien der Wirtschaftsweisen.

    Startseite
    Mehr zu: Ökonomin zur Coronakrise - Wirtschaftsweise Grimm: „Wir werden internationalen Lieferketten weniger vertrauen“
    2 Kommentare zu "Ökonomin zur Coronakrise: Wirtschaftsweise Grimm: „Wir werden internationalen Lieferketten weniger vertrauen“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Diskutieren erwünscht – aber richtig“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

    • "Im Bereich Gesundheit, aber auch bei anderen kritischen Infrastrukturen werden wir die Diskussion bekommen, die es in der Energie ja schon lange gibt, nämlich, wie wir die Versorgung möglichst umfangreich national sicherstellen können und bei Importen Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten vermeiden."
      Habe ich da was verpasst? Gerade im Energiesektor hat man doch die nationale Autarkie aufgegeben, indem man zunehmend auf volatile und nicht planbare Energieerzeugung setzt - wenn mal Dunkelflaute ist kann man den Strom ja aus dem Ausland importieren.
      Die Kopplung über ein europäisches Verteilnetz gibt es schon lange und ist auch richtig. Nur waren dort früher alle Teilnehmer in vollem Umfang fähig, ihre Grundlast selbst zu decken. Das trifft heute besonders auf Deutschland nicht mehr zu. Wenn also unsere geneigten Nachbarn irgendwann ihren Strom mal selber brauchen - z.B. wegen eines größeren Kraftwerksausfalls - wird man Deutschland nicht mehr versorgen können. Und dann gehen hier die Lichter aus, wörtlich zu nehmen.
      Wer das verhindern will, muss grundlastfähige Kraftwerke vorhalten. Aber das will man gerade in Deutschland nicht.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%