Özdemir zu Abgastest-Skandal „Made in Germany“ steht auf dem Spiel

Cem Özdemir fürchtet um das Ansehen des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Der Grünen-Politiker kritisiert bei dem Abgastest-Skandal auch die zurückhaltende Bundesregierung.
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Der frühere Parteichef der Grünen sieht den hiesigen Wirtschaftsstandort in Gefahr. Quelle: dpa
Cem Özdemir

Der frühere Parteichef der Grünen sieht den hiesigen Wirtschaftsstandort in Gefahr.

(Foto: dpa)

BerlinNach dem jüngsten Skandal um fragwürdige Abgastests hat der Grünen-Politiker Cem Özdemir Bundesregierung und Autobauer kritisiert. „Die aktuellen Meldungen und die Betrügereien sind unfassbar. Die Verantwortlichen setzen das wertvolle Label 'Made in Germany' leichtfertig aufs Spiel“, sagte der Ex-Parteichef laut einem Vorab-Bericht der „Rheinischen Post“. „Auch die völlig unzureichenden Reaktionen der Bundesregierung schaden dem Ansehen unseres Wirtschaftsstandorts.“ Er rate den Autobauern und der Bundesregierung dringend, die „Verteidigungsschlacht für fossile Kraftstoffe“ zu beenden. Viele in der Autoindustrie hätten sich zu lange auf falsche Freunde in der Bundesregierung verlassen. Wegen des Skandals hatte Volkswagen am Dienstag seinen Cheflobbyisten und früheren Vize-Regierungssprecher Thomas Steg bis zur vollständigen Aufklärung von seinen Aufgaben entbunden.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Özdemir zu Abgastest-Skandal: „Made in Germany“ steht auf dem Spiel"

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  • Ich denke, dass eher die Ökoreligion in der Lage ist "Made in Germany" zu zerstören.

    Der Ansatz eine Herausforderung wie die Abgase und deren Wirkung auf Menschen toxikologisch/wissenschaftlich zu untersuchen um damit sachlich sinnvolle Grenzwerte und Lösungen zu suchen entspricht der Methodik die man einst in Deutschland anwandte und Deutschland zu einem führenden Industrieland machte.

    Diese Vorgehensweise scheint die Anhänger der Ökoreligion inklusive der Kanzlerin in Schnappatmung zu versetzen. Analog der Vorgehensweise gegenüber der zukunftsträchtigen Kernenergie wo Landschaftsgärtner ökologische Gewissheiten durch die Gedankenschöpfung verkünden, Theologen über Endlager für Abfälle entscheiden, möchte man auch hier die willkürlichen Gedankenschöpfungen zu (öko)religiösen Gewissheiten zu machen.

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