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Özedmir ist zuversichtlich Grüne möchten 2017 mitregieren

Der Parteichef der Grünen Cem Özdemir ist optimistisch für die Zukunft gestimmt. Seine Partei ist bereits in acht Landesregierungen vertreten und peilt jetzt das nächste große Ziel an: die Bundesregierung.
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Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, möchte in drei Jahren in die Bundesregierung. Quelle: dpa

Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, möchte in drei Jahren in die Bundesregierung.

(Foto: dpa)

Hamburg Die Grünen wollen sich auf ihrem Parteitag in Hamburg für eine Regierungsbeteiligung auch im Bund rüsten. Vor der am Freitag beginnenden dreitägigen Bundesdelegiertenkonferenz sprach Parteichef Cem Özdemir von einem erfolgreichen Jahr 2014 mit guten Wahlergebnissen. „Wir sind wieder zweistellig geworden.“ Mit der rot-rot-grünen Koalition in Thüringen seien die Grünen demnächst an acht Landesregierungen beteiligt. „Jetzt geht es darum, auch auf Bundesebene anzumelden, dass die Grünen die Oppositionspartei sind zur großen Koalition und sich bereitmachen, 2017 auch im Bund zu regieren“, sagte Özdemir der Deutschen Presse-Agentur.

Auf dem Parteitag in der Hansestadt stehen bis zum Sonntag Themen wie Freiheit und Selbstbestimmung sowie die Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik im Vordergrund. Debattiert wird auch über Außen- und Sicherheitsfragen. Intensive Diskussionen werden zudem zur Asyl- und Flüchtlingspolitik erwartet. Die Grünen wollen auch ihr Image als Verbotspartei loswerden. Dieses war mit für das schlechte Abschneiden der Partei (8,4 Prozent) bei der Bundestagswahl 2013 verantwortlich gemacht worden.

Unmittelbar vor dem Parteitag räumte die zweite Vorsitzende Simone Peter Fehler ein. „Die Abstimmung auf Führungsebene war sicher nicht immer optimal“, sagte sie „Spiegel Online“. Ihre Konsequenz: „In Zukunft werde ich lieber einmal mehr zum Telefonhörer greifen.“ In den vergangenen Monaten hatten sich Peter und Özdemir mehrfach öffentlich widersprochen. „Dass es in einer Doppelspitze auch mal verschiedene Akzente gibt, ist doch ganz normal“, sagte Peter jetzt weiter. „Aber manche Irritation lässt sich durch eine bessere Abstimmung vermeiden.“

Als „neue FDP“ werden die Grünen Özdemir zufolge „ganz sicher“ nicht auftreten: „Die FDP ist nun alles, nur kein Jungbrunnen für Bündnis90/Die Grünen.“ Es gehe um die Frage, auch im Bund deutlich über zehn Prozent der Stimmen zu kommen und an die Länderergebnisse anzuknüpfen: „Bei der FDP stellen sich gerade ganz andere Fragen.“

„Mit Westerwelle-Politik haben wir nichts zu tun“
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10 Kommentare zu "Özedmir ist zuversichtlich: Grüne möchten 2017 mitregieren"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Z. Zt. ist in Stuttgart ohnehin der Bär los. Denn die Grünen wolen ja einen neuen Schulplan. Der soll nun schon den Kleinen sexuelle Abartigkeiten beibringen.
    Allein hieran sieht man, wie krank im Kopf die Grünen sind

  • Um Gottes Willen keine Grünen in der Regierung! Wenn die CDU in Baden-Württemberg nicht solche absoluten Witzfiguren am Start hätten, denen zu allem Überfluß der widerliche Odeur der Mappus-Schnappus-Ära anklebt, wie Dreck am Wagenrad, dann hätten die Grünen keine Chance mehr. Und das trotz Kretschmann. Aber mit dem selbstgerechten Strobel und dem No-Name Wolf ist wahrhaft kein Staat zu machen. Sogar ein Erwin Teufel hatte noch mehr Format als diese beiden Schäuble-Marionetten. Von einem Späth wollen wir gar nicht erst reden. Die Grünen sollen bloß froh sein, daß sie Kretschi haben, sonst würden sie wieder da landen, wo sie es eigentlich auch verdient hätten: 6%.

  • Herr C. Falck,
    Sie haben Recht. Zumal ja auch Merkel eher grün ist , lso stramm sohzialistisch.
    Man muß wissen, dass die Grünen schon früher immer mit der DDR gekungelt haben. Besuche in der DDR waren keine Seltenheit

  • Was die Grünen in den letzten Jahren an Schaden in Deutschland angerichtet haben, (hohe Besteuerung der Spritpreise, Zustimmung zur Bundeswehr- Auslandseinsätze,
    Hohe Abgaben auf d. Strompreise, Sonderrechte für Einwanderer, usw.) reicht um diese n i c h t zu wählen.
    Allerdings ist bis 2017 noch viel Zeit.

  • @Walter Traustein wie recht Sie haben
    Sefton Delmer, ehemaliger britischer Chefpropagandist nach der Kapitulation 1945 zu dem deutschen Völkerrechtler Prof. Grimm antwortete diesem auf die Frage ob denn die Alliierten jetzt, wo der Krieg gewonnen sei, mit ihrer Propaganda gegen das Deutsche Volk aufhörten: "Mit Greuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen ...Und nun fangen wir erst richtig damit an! Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und sie selber so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen, und das nicht etwa zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg vollständig. Endgültig ist er nie. Die Umerziehung (Reeducation) bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit, und das Unkraut bricht durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit."
    (Die Propaganda der Alliierten wird durch den Überleitungsvertrag Art. 7.1 als „offensichtliche Tatsache“ vom deutschen Strafrecht geschützt.)
    Ähnliches und noch viel Weitergehendes verlautete Louis Nizer in seinem Buch „What to do with Germany“ Das Ziel, das H. Morgenthau in seinem für Deutschland entwickelten Plan formulierte, wurde nie aufgegeben, sondern nur auf andere Wege geführt und dort mit anderen Mitteln fortgesetzt. Ziel ist die Vernichtung Deutschlands und der Deutschen. Das erschütternde daran ist, daß die Deutschen sich so eifrig daran beteiligen.

  • Das wäre das Letzte was Deutschland braucht, eine Grüne Sekte in der Bundespolitik und dann eventuell noch mit einem Türken mit deutschen Paß in führender Position, (dann heißen die Dt. Ali, Ahmed usw. mit Vornahmen) weder als Rot- noch als Schwarz/Grün.
    Haben Sekten nicht allgemein und ebenso diese Grüne genug Schäden, die nicht wieder oder nur sehr schwer rückgängig gemacht werden können angerichtet?
    Deren Hauptziel die Vernichtung Deutschlands zu seien scheint.

  • Seit Herr Özdemir mal von den Bilderbergern eingeladen wurde, pfeift er diese Melodie.

  • Die Grünen wollen nur eines...EU-Deutschland gegen die Wand fahren und dies ist bereits mit dem Genderwahn und vor allen der Energiewende/EEG gestartet worden. Wer die Grünen wählt, der kann sich gleich den Mangel und die Armut wählen.

  • 1945er Um-Erziehung findet kein Ende in Deutschland. Schuld Angst Propaganda - alles für den naiven Lemming von morgen. Bekifft, geil, schwul, naiv, ungebildet, ferngesteuert, allein-lebend.

    Danke (Atlantik-)Grüne - remote-controlled von den US-Demokraten, Clinton-Foundation etc !

    GRÜNE 1990: Nie wieder Deutschandl

    Noch Fragen ??

    Seit 1945 ist es wie beim Rodeo. Die Ami's sitzen auf dem Rücken der Deutschen aber das Pferd bäumt sich immernoch widerwillig auf. Gott sei' Dank.

  • Ich glaube nicht, dass die Grünen auf Bundesebene 2017 eine rot/rot/grüne Koalition anstreben werden sondern vielmehr eine schwarz/grüne. Alles deutet darauf hin.

    Herr Tauber/CDU scheint ähnliche Pläne zu haben.

    Nicht zuletzt aus außenpolitschen Gründen wäre eine Auskegelung der SPD aus dem Außenamt für manchen Unionspolitiker eine angenehme Alternative zu Herrn Steinmeier.