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Offshore-Windpark Gabriel nimmt Nordsee-Windpark in Betrieb

Über 300.000 Haushalte kann der neue Offshore-Windpark Nordsee-Ost mit Strom versorgen: Jetzt wurde er von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel offiziell eingeweiht – allerdings ohne die Energieminister der G7-Staaten.
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Der Bundeswirtschaftsminister spricht beim Treffen der G7-Energieminister im Rathaus in Hamburg. Das Treffen steht unter dem Motto „Energie als Waffe? - Konsequenzen für die künftige Gasversorgung durch die Ukraine/Russland-Krise“. Quelle: dpa
Sigmar Gabriel

Der Bundeswirtschaftsminister spricht beim Treffen der G7-Energieminister im Rathaus in Hamburg. Das Treffen steht unter dem Motto „Energie als Waffe? - Konsequenzen für die künftige Gasversorgung durch die Ukraine/Russland-Krise“.

(Foto: dpa)

Helgoland In Abwesenheit der anderen Energieminister der G7-Staaten hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) einen der größten Offshore-Windparks vor der deutschen Küste in Betrieb genommen. Eigentlich sollte die Einweihung am Montag einen Höhepunkt des Ministertreffens in Hamburg bilden, aber Gabriel erschien ohne die G7-Amtskollegen auf der Plattform HelWin Alpha.

Mit der installierten Leistung von 295 Megawatt können jährlich rund 320.000 Haushalte mit Strom versorgt werden – der RWE-Windpark Nordsee-Ost steht rund 35 Kilometer von Helgoland entfernt. Gabriel will im Rahmen des G7-Energieministertreffens für den deutschen Weg mit dem Ausbau erneuerbarer Energien als Modell für weniger Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Erdgas aus Russland werben.

Nach der Inbetriebnahme waren Beratungen der Minister in Hamburg geplant – die Russland-Krise hat die Sorge vor Unsicherheiten bei der Gasversorgung verstärkt. Der Windpark ist schon seit Dezember fertig und lief zuletzt im Probebetrieb.

Der Strom aus den 48 Windanlagen wird zu einer Umspannstation geleitet und dort von einer Spannung von 33 Kilovolt auf 155 Kilovolt umgewandelt. Von dort fließt der Strom zur Konverterplattform HelWin alpha des Netzbetreibers Tennet und wird von Wechsel- zu Gleichstrom transformiert.

Das ist notwendig, um beim Weitertransport des Stroms über rund 100 Kilometer an Land die Verluste gering zu halten. An Land wird der Gleichstrom in Büttel wieder in Wechselstrom umgewandelt und in das Stromnetz eingespeist.

  • dpa
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