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Online-Jobbörse: Einleitung eines Ermittlungsverfahrens möglich Wieder Unruhe in der Bundesagentur

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Das Interesse der BA-Innenrevision konzentriert sich nach Angaben der BA-Sprecherin vor allem auf die Vergabe von Aufträgen für den Ausbau der Online-Stellenbörse in Höhe von rund 15 Mill. €. Bei diesem Teil des Projekts bestehe der Verdacht, dass Aufträge an der Vergabestelle der BA vorbei der IT-Firma Accenture erteilt wurden. Zudem habe es einen anonymen Hinweis gegeben, dass bei der Vergabe nicht immer alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Daraufhin habe die Innenrevision die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

Der stellvertretende Vorsitzende des BA-Verwaltungsrats, Peter Clever, begrüßte unterdessen das Bemühen des BA-Vorstands um eine schonungslose Aufklärung möglicher Untreue- oder Korruptionsfälle. „Ich bin der Auffassung, dass das völlig korrekt ist, wie sich die Innenrevision dem angenommen hat“, sagte Clever der dpa. Er sehe mit Wohlwollen, dass unter der Leitung Weises Dinge ans Tageslicht befördert werden, denen offenbar unter Weises Vorgänger Florian Gerster nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt worden sei.

Die Union forderte BA-Chef Weise auf, dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages Rede und Antwort zu stehen. Der Arbeitsmarkt-Experte der CDU/CSU, Karl-Josef Laumann verlangte Klarheit darüber, warum die Kosten beim Virtuellen Arbeitsmarkt so stark steigen konnten. „Es muss deutlich werden, mit welchem Konzept die BA diese Kostenlawine in Zukunft beherrschen will.“ Gerade in Zeiten, in denen Arbeitslosen die Leistungen gekürzt werden, müsse mit Beitragsmitteln so sparsam und effizient wie möglich umgegangen werden.

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