Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Ordnungsverfügung Stadt München will gegen Obike vorgehen und Räder wegräumen

München will zum Jahresende Fahrräder einsammeln und entsorgen. Sie gehören dem mittlerweile angeschlagenen Leihanbieter Obik.
Kommentieren
Am Dienstag war eine Frist der Landeshauptstadt an Obike abgelaufen. Quelle: dpa
Leihfahrrad-Anbieter Obike

Am Dienstag war eine Frist der Landeshauptstadt an Obike abgelaufen.

(Foto: dpa)

München Tausende Fahrräder des inzwischen wirtschaftlich angeschlagenen Leihanbieters Obike stehen noch in München und werden vermutlich Ende des Jahres von der Stadt weggeräumt. Eine entsprechende Beseitigungsanordnung sei derzeit in Arbeit und werde dann erlassen, sagte der städtische Radverkehrsbeauftragte Florian Paul am Mittwoch. Voraussichtlich im Dezember könnte die Verwaltung selber die kaputten und zerstörten Räder im Stadtgebiet einsammeln und entsorgen.

Am Dienstag war eine Frist der Landeshauptstadt an Obike abgelaufen. Das Unternehmen sollte erklären, wie das Verleihsystem weitergehe und ob Obike die Räder wegräumen werde. „Wir haben bisher keine Rückmeldung erhalten“, so Paul.

Die Stadt schätzt die Zahl der orangfarbenen Räder auf 3000 bis 6000. Zahlreiche Obikes liegen zerstört in Parks, in Bäumen oder auf dem Gehsteig - auch wenn das Ausleihen per App noch immer funktioniere, sagte Paul. „Wir dürfen uns jetzt ums Aufräumen kümmern“, kritisierte der Münchner Radverkehrsbeauftragte. Er habe kaum Hoffnung, dass Obike selbst noch aktiv werde. Jegliche Kontaktversuche blieben zuletzt erfolglos.

Obike war erst im vergangenen Jahr gegründet worden und bietet in mehreren europäischen Städten seine Leihräder an. Gründer Shi Yi hatte im Juli in einem Interview von wirtschaftlichen Schwierigkeiten gesprochen. Für Unruhe hatte auch die Insolvenz von Obike Singapur gesorgt. Auf die Geschäfte an anderen Standorten habe dies aber keine Auswirkungen, hatte der Anbieter im Juni erklärt.

  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Ordnungsverfügung: Stadt München will gegen Obike vorgehen und Räder wegräumen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote