Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Ostpolitik SPD-Politiker fordert neue Form der Zusammenarbeit mit Russland

Ein ideologiefreies deutsches Engagement in der Russland-Krise ist dringend überfällig, mahnt der Vize-Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion.
Kommentieren
Rolf Mützenich (SPD), hier 2016 im Bundestag,  fordert neue institutionelle Formen der Zusammenarbeit mit der jeweils von Moskau dominierten Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) und der Organisation für den Vertrag über kollektive Sicherheit (OVKS) vor. Quelle: dpa
Rolf Mützenich

Rolf Mützenich (SPD), hier 2016 im Bundestag, fordert neue institutionelle Formen der Zusammenarbeit mit der jeweils von Moskau dominierten Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) und der Organisation für den Vertrag über kollektive Sicherheit (OVKS) vor.

(Foto: dpa)

BerlinDer SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich plädiert für deutsche Initiativen zur Verbesserung des angespannten Verhältnisses mit Russland. „Wir brauchen eine ideologiefreie Durchbrechung von Blockaden und Denkverboten bei schonungsloser Benennung der Gegensätze“, schrieb der Vize-Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion in einem Beitrag für den „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag). Darin schlägt er neue institutionelle Formen der Zusammenarbeit mit der jeweils von Moskau dominierten Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) und der Organisation für den Vertrag über kollektive Sicherheit (OVKS) vor.

Dies hätte zum einen den Vorteil, dass die Interessenkonflikte „regionalisiert“ würden und sich nicht nur Russland und „der Westen“ gegenüberstünden, schrieb Mützenich. Zum anderen käme man damit dem russischen Bedürfnis nach Agieren auf Augenhöhe entgegen. „Kluge Außenpolitik kann nicht warten, bis überall Demokratien existieren, sondern sie bewährt sich gerade im Umgang mit Andersdenkenden“, argumentierte Mützenich.

Das Verhältnis zwischen dem Westen und Russland ist durch die Annexion der Krim, den Konflikt in der Ost-Ukraine und durch den Giftanschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter Julia extrem angespannt.

Brexit 2019
  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Ostpolitik: SPD-Politiker fordert neue Form der Zusammenarbeit mit Russland"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.