Panama Papers Legal, illegal . . .

Die Panama Papers enthüllen einmal mehr die Tricks globaler Finanzprofis. Doch welche Briefkastenfirmen sind wirklich böse? Über die Grenzen zur Kriminalität streiten Ökonomen, aber auch SPD und Union.
Der Finanzminister hofft auf einen stärkeren Informationsaustausch. Quelle: Reuters
Wolfgang Schäuble

Der Finanzminister hofft auf einen stärkeren Informationsaustausch.

(Foto: Reuters)

Zürich/BerlinMit der schärfsten Forderung preschte SPD-Chef Sigmar Gabriel vor: Der Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler sprach sich gleich für ein weltweites Verbot von Briefkastenfirmen aus.

Kurz zuvor hatte das Recherchenetzwerk ICIJ in den sogenannten Panama Papers enthüllt, in welch gigantischem Umfang eine Kanzlei in Panama Diktatoren, Waffenschieber, Drogenhändler, aber auch Politiker und Unternehmer mit dubiosen Firmenkonstrukten versorgt hatte. Insgesamt 214.000 Briefkastenfirmen wurden aufgelistet.

Weltweit sind nun Ermittlungen angelaufen. Islands Regierungschef sah sich wegen einer Offshorefirma gar mit Massendemonstrationen konfrontiert und musste zurücktreten. Bankenaufseher schwärmen aus. Auch die deutsche Bafin hat bei einigen Instituten bereits Informationen über deren Offshoregeschäfte eingefordert.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Panama Papers - Legal, illegal . . .

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%