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Parteiämter Bericht: Kramp-Karrenbauer will verbindliche Frauenquote in CDU

Der Fahrplan der CDU-Chefin sieht vor, bis 2023 die öffentlichen Parteiämtern in der CDU paritätisch zu besetzen – mit Hilfe einer verbindlichen Quote.
07.07.2020 - 08:01 Uhr 2 Kommentare
Die CDU-Chefin fordert mehr Frauen in Parteiämtern. Quelle: dpa
Annegret Kramp-Karrenbauer

Die CDU-Chefin fordert mehr Frauen in Parteiämtern.

(Foto: dpa)

Berlin CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer will nach einem Medienbericht in ihrer Partei innerhalb von drei Jahren eine verbindliche Frauenquote von 50 Prozent durchsetzen. Sie habe für die Sitzung der Struktur- und Satzungskommission der CDU an diesem Dienstag einen entsprechenden Vorschlag zur Frauenförderung vorgelegt, berichtet das Nachrichtenportal „The Pioneer“ (Dienstag).

„Frauen sollen an Parteiämtern in der CDU und an öffentlichen Mandaten gleich beteiligt sein“, heißt es demnach in dem Beschlussentwurf von Kramp-Karrenbauer. Der Fahrplan der CDU-Chefin sehe vor, dass bis 2023 schrittweise die Parität erreicht werden soll.

Der CDU-Parteitag hatte die strittige Frage im November 2019 an eine neue und zur Hälfte mit Frauen besetzte Struktur- und Satzungskommission verwiesen. Diese soll bis zum Parteitag im Dezember eine Empfehlung erarbeiten. Die Frauen-Union hatte unter anderem beantragt, das Quorum von einem Drittel Frauen mit Ämtern und Mandaten verbindlich zu machen und für Kandidatenlisten überwiegend die hälftige Besetzung mit Frauen vorzusehen.

Kramp-Karrenbauer hatte damals gesagt, die Quote liege ihr sehr am Herzen, weil das Thema etwas mit Glaubwürdigkeit zu tun habe. Man könne nicht Politik für die weibliche Hälfte der Bevölkerung machen und dies dann in der Partei nicht richtig abbilden. Kritiker der Quote wandten unter anderem ein, es gebe nicht genug Frauen, die auf CDU-Landeslisten für die Parlamente kandidieren wollten.

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    • dpa
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    2 Kommentare zu "Parteiämter: Bericht: Kramp-Karrenbauer will verbindliche Frauenquote in CDU"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ich sehe das ähnlich wie Herr Michael. In der Politik vor allem in Europa sind Frauen in diversen Spitzenpositionen vertreten. Wir haben nun seit geraumer Zeit eine Bundeskanzlerin, eine Präsidentin der Europäischen Kommission, eine Präsidentin der Europäischen Zentralbank.
      In einer Leistungsgeselschaft wie Deutschland soll man nach seiner Qualifikation bewertet werden. Nicht nach dem Genus. Eine verbindliche Frauenquote wäre meines Erachtens eine Kapitulation, da dies die Mechanik der Qualifikation mindestens anteilig aushebeln würde. Wie fühlt sich eine Frau die schlussendlich nur über eine Quotenregelung in ihr Amt geführt wurde ? Ich persönlich würde das nicht wollen.

    • Eine verbindliche Frauenquote in der CDU ist nicht nötig, denn es ist der Beweis angetreten worden, dass man in der CDU und Deutschland und Europa als Frau Bundeskanzlerin, Ministerin, Staatssekretärin und sogar Vorsitzende der Europakommission werden kann.
      Das Frauen in diesen Positionen besser sind als Männer sind individuelle Leistungen und Leistungsbereitschaft geschuldet.
      Es sollte auf das Leistungsvermögen und den -willen ankommen und nicht weitere Vorschriften, die wieder diese leidige Geschlechterdiskussion "ausbuddelt", die wir längst überwunden glaubten.
      Jeder hat jede Chance und der Rest macht alles nur komplizierter.
      Wir sind eine moderne und aufgeschlossene Gesellschaft und der:die Bessere mag die jeweilig zu vergebene Position bekommen bzw. entsprechend gewählt werden.
      Der Rest ist eine individuelle Entscheidung und das macht es auch interessant.
      Bei der Union macht es den Anschein, als dass es in den Führungspositionen eher eine Männerquote geben sollte (Augenzwickern).

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