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Miese Umfrage-Werte und Dauerzoff setzen Merkels Koalition zu. Warum Schwarz-Gelb nicht aus der Krise kommt und sich von Neustart zu Neustart schleppt, erläutert der Parteienforscher Langguth im Interview.

Kommentare

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  • Also ich kann mir nicht helfen, Herr Langguth wird ja überall und gerne als politischer Kommentator genommen, aber ich finde, dass er immer zu sehr auf Äußerlichkeiten anspringt. Mag sein, dass DSDS-Gucker auf ähnlicher Linie liegen, aber Leser, die sich etwas für Politik interessieren, achten dann doch auch auf Inhalte und nicht nur auf Form.

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass Herr Langguth als Berichterstatter und Erklärer von königlichen Höfen, Sitten und Gebräuchen gut geeignet wäre, wer aber tatsächlich Krisen klären will, oder besser, Politiker haben möchte, die Krisen tatsächlich klären können, der sollte nicht so sehr auf die neuen Gesichter einer Partei abheben, oder ob die kleine Partei auch mal ein Gutzle kriegt, sondern mehr auf deren Inhalte und grundsätzliches Vermögen. War denn Guttenberg nicht Lehre genug, dass sie uns Gefallen und Schmeicheln, dass wir auf längere Sicht mit Blendern aber nicht gut fahren?

  • Die FDP kommt nicht aus der Krise, weil sie unehrlich ist.
    Wer Steuersenkungen ankündigt und diese nicht umsetzen kann - weil es bei der Haushaltslage unverantwortlich ist -, der muss damit rechnen, dass er Stimmen verliert. Sie hätte dann zwar nicht so viel Stimmen hinzugewonnen, aber durch diesen Lügenwahlkampf hat sie jetzt weitaus mehr verloren, als sie vorher gewonnen hat.
    Ich würde mir das Gegenteil wünschen: das eine Partei offen und ehrlich sagt, wir wollen keine Steuern senken, wir wollen die Schulden abtragen! Und zwar im Wahlkampf, nicht nur wenn die FDP während der Regierungszeit sagt, wir wollen Steuersenkungen, wie es bisher die Union zu ihr sagt.
    Ich glaube, mit einem derart erfrischend ehrlichen Wahlprogramm müsste es möglich sein, eine Wahl zu gewinnen - bei den großen Parteien als Juniorpartner, bei den anderen (vielleicht auch Grüne) als Partei, die den Regierungschef stellt.

  • Merkel ihrerseits hat nicht von Kohl gelernt. Der hat der FDP auch mal einen Erfolg gegönnt.
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    Das geht auch nicht. Bei allen Fehlern die Kohl auch gemacht hat, er war immer der Demokratie verpflichtet.
    Merkel nicht.
    Und sie kann der FDP nichts gönnen, die FDP ist noch nicht sozialistisch genug. Deswegen kommt sie auch mit denen nicht klar.
    Mein Gott, Herr Prof. Langguth, hören Sie doch mal auf, Merkel immer noch schön zu reden, Merkel ist eine stramme Sozialistin und dreht unser Land gerade in Richtung DDR 2.0

  • Merkel und Erfolge? Seit wann sind Mißerfolge und Versagen positiv zu bewerten. Sind in der EU nur Volltrottel, dass Frau Merkel immer wieder massiv gerügt wird?

Mehr zu: Parteienforscher Langguth - „Merkel sollte der FDP auch mal Erfolge gönnen“

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