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Parteispitze Klingbeil und Weil verzichten auf Kandidatur für SPD-Parteivorsitz

Die SPD sucht nach einem neuen Führungsduo. Mit Weil und Klingbeil wollen zwei Parteiprominente nicht in das Rennen um die Spitze einsteigen.
Update: 20.08.2019 - 13:05 Uhr Kommentieren
Lars Klingbeil & Stephan Weil verzichten auf Parteivorsitz-Kandidatur Quelle: dpa
Lars Klingbeil (l.) und Stephan Weil (r.)

Während der Generalsekretär keine passende Panterin fürs Führungsduo finden konnte, will Niedersachsens Ministerpräsident anderen den Vorrang überlassen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Zwei weiterer prominente SPD-Politiker wollen nicht in das Rennen um die SPD-Spitze einsteigen: Generalsekretär Lars Klingbeil und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. Klingbeil hat in einer Videobotschaft bekanntgegeben, dass er nicht für das Amt des Parteivorsitzenden kandidieren wird. „Ich selbst habe mich dazu entschieden, dass ich nicht zu denen gehören werde, die auf der Bühne stehen, um sich für den Parteivorsitz zu bewerben“, sagte er in dem vierminütigen Video.

Längere Zeit hielt Klingbeil offen, ob er ins Rennen um den Parteivorsitz einsteigen will. Diese Überlegung habe ihn in den vergangenen Tagen und Wochen beschäftigt. Er sei ein leidenschaftliches SPD-Mitglied und übernehme gerne Verantwortung. Außerdem fügt er hinzu: „Ich habe eine klare Vorstellung, wie unsere Partei sein soll und was in diesem Land passieren soll.“

Als Grund für seinen Verzicht auf eine Kandidatur benennt Klingbeil, dass er keine Partnerin für das Führungsduo gefunden habe, mit der es zu 100 Prozent gepasst habe. „Ich musste feststellen, dass es diese Konstellation nicht geben kann“, erklärt der 41-Jährige. Ein paritätisch besetztes Duo war ein Kriterium für die Bewerbung um den Parteivorsitz. Nun möchte Klingbeil dazu beitragen, dass ein gutes Team gefunden wird und auf den Regionalkonferenzen über die Bedarfe der Bundesbürger gesprochen werde.

Wie die Tageszeitung „Welt“ unter Berufung auf Parteikreise berichtet, verzichtet auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil auf eine Bewerbung um den SPD-Parteivorsitz. Die Begründung: Die Landespartei stellt sich hinter Landesinnenminister Boris Pistorius und die sächsische Innenministerin Petra Köpping, die gemeinsam antreten. Sie sind das erste Duo, das einen großen westdeutschen Landesverband der Sozialdemokraten hinter sich weiß.

Mehr: Vor den Wahlen in Sachsen und Brandenburg hadert die GroKo mit neuen Projekten. Bei der CDU werden die Zweifel an Annegret Kramp-Karrenbauer immer größer.

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