Peer Steinbrück Der Fettnäpfchen-Kandidat

Sogar aufs Deckblatt der "New York Times" hat er es geschafft. Peer Steinbrück liefert allerdings wenig schmeichelhafte Schlagzeilen: Er stolpert von Ausrutscher zu Ausrutscher. Die SPD wusste, worauf sie sich einlässt.
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Was will Steinbrück?

BerlinEr ist schlagfertig wie kaum jemand in der politischen Zunft. Scharfzüngige und witzige Formulierungen kommen Peer Steinbrück mühelos über die Lippen. Etwa, als der SPD-Mann über die „Heulsusen“ in der SPD herzog. Oder der Schweiz im Steuerstreit mit der siebten Kavallerie von Fort Yuma drohte.

Sprachforscher haben sogar einen unverwechselbaren „Steinbrück-Sound“ ausgemacht. Typisch sind kurze und prägnante Sätze, oft angereichert mit provozierenden Thesen und stimmigen Pointen. Um komplexe Zusammenhänge etwa bei Finanzfragen verständlich zu machen, greift der 65-Jährige gern zu einfachen Vergleichen.

Steinbrücks Sprachvirtuosität ist neben seiner anerkannten Kompetenz in Finanzfragen wohl sein größtes Plus und, wie sich jetzt zeigt, zugleich sein größtes Problem. Denn in der ersten Reihe der Politik ist die Aufmerksamkeit eine andere. Als Hinterbänkler im Bundestag, der sich schon langsam auf den Ausstieg aus der Politik vorbereitete, fuhr Steinbrück mit seiner Haudrauf-Rhetorik noch enorme Beliebtheitswerte ein. Doch als Kanzlerkandidat fällt ihm sein Klartext-Gerede gehörig auf die Füße. Selbst der „New York Times“ blieben Steinbrücks jüngste verbale Fauxpas‘ nicht verborgen. „In Deutschland stolpert Merkels Herausforderer von Ausrutscher zu Ausrutscher“, titelte die renommierte US-Zeitung.

Steinbrück steht seit Wochen wegen seiner hohen Nebeneinnahmen aus Vorträgen in der Kritik. Am Wochenende sorgte er für Wirbel durch seine Feststellung in einem

Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ („FAS“), der Bundeskanzler in Deutschland verdiene zu wenig - gemessen an seiner Leistung und im Verhältnis zu anderen Tätigkeiten mit weniger Verantwortung und viel größerem Gehalt. Und er irritierte mit der Bemerkung: „Angela Merkel ist beliebt, weil sie einen Frauenbonus hat.“ Ob Steinbrücks Sätze die Niedersachsen-Wahl am 20. Januar beeinflussen, ist offen. Fakt ist aber: Seine Kracher zum Jahresausklang sind noch lange nicht verhallt.

"New York Times" vergleicht Steinbrück mit Romney
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38 Kommentare zu "Peer Steinbrück: Der Fettnäpfchen-Kandidat"

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  • Finde nicht das Peer Steinbrück in fettnäpfchen tritt.
    Es ist so, wie Otto es sagte, fresst Scheisse den zehntausend Fliege können sich nicht irren.
    Habe mir die "Fehhltritte" einmal anggesehen und bin entäscht wie nichtsagent die sind denn leider wird nicht über Inhalt und den Zusammenhang geredet.

  • Aber nur, wenn Herr S. die Schlumpfmütze von Boxer Abraham übernommen hätte. Diese hat Abraham den Kick zum vorübergehenden Champion gegeben.

  • Also Pipi Langstrumpf als Kanzlerkanditatin wäre wirklich besser gewesen
    Ein gutes Berater-Team bestehend aus den Schlümpfen und die Wahl wäre schon gewonnen

  • Steinbrücks jüngste verbale Fauxpas bleibt nicht verborgen. „In Deutschland stolpert Merkels Herausforderer von Ausrutscher zu Ausrutscher“, Gratulation der SPD- Volkspartei für seine quirrlig süffisanten Wortmeldungen.
    Es amüsiert sich die Welt und hofft auf selbstregulierende Kräfte der Politik, wie in der Wirtschaft.

  • Steinbrücks jüngste verbale Fauxpas‘ nicht verborgen.In Deutschland stolpert Merkels Herausforderer von Ausrutscher zu Ausrutscher! Gratulation der SPD-Volkspartei, sie sollte sich nicht beirren lassen!

  • Steini wird jämmerlich versagen und den Vizekanzler geben "müssen". Auch wenn´s hart ist für den Jung, er muss der Tante schon die Garderobe hinterherräumen.

  • Unsere Volksparteien sind völlig übergeschnappt. Predigen uns seit 30 Jahren was vom schlanken Staat, aber für die angeblich systemrelevanten Banken werden Billionen lockergemacht. Steinbrück hat dort in vorderster Front mitgemacht!

  • Er ebnet den Weg für Hannelore!, irgendwann im Frühjahr könnte er hinschmeißen und dann kommt, verständlicher Weise:
    Das westfälische Mädchen. Dat Hannelörche...
    Mit den anderen Spd Kandidaten läßt sich die Wahl jedenfalls nicht gewinnen.

  • Peer Steinbrück als Fettnapfjumper, das hat was.
    Sprung rechts, links, geradeaus, hinein, heraus, den nächsten überspringen, um im übernächsten zu landen. Dann mit bekleckertem Hosenbein zum zweiten Sprung anzusetzten, um mit drittem Sprung wieder voll im Napf zu landen.
    Das muß man können, ein wahrer Fettnapfvirtuose zu sein.
    Nur unser Peer beherrscht es in Vollendung.
    Man darf ihn bewundern.

  • Wir sollten nicht so tun, als wäre Steinbrück das alleinige Poblem der SPD - irgendwer von den Sozis hat den KK auf den Schild gehoben - vor allem Gabriel und Steinmeyer mussten gewusst haben, wem sie die Bühne überlassen haben. Unter den Blinden (Nahles, Steinmeyer und Gabriel) ist Steinbrück der Einäugige. Hanni Kraft ist schlau genug abzuwarten, bis sich diese Riege in Grund und Boden gewirtschaftet hat, um dann das übernächste Mal anzugreifen - so läuft das in der SPD. Mensch Helmut - mit welchen Vollpfosten spielst Du da Schach? Ganz schön bitter!

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