Peer Steinbrück „Unsere Gegner sind die Finanzmärkte, nicht Merkel“

Die internationalen Finanzmärkte und nicht etwa Bundeskanzlerin Angela Merkel will die SPD bei der nächsten Bundestagswahl ins Visier. Und für die Grünen gibt es Beruhigungspillen.
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Peer Steinbrück will mit der SPD Bundeskanzlerin Angela Merkel ablösen. Quelle: Reuters

Peer Steinbrück will mit der SPD Bundeskanzlerin Angela Merkel ablösen.

(Foto: Reuters)

Berlin, DortmundDie SPD wird ihren Kanzlerkandidaten nach Angaben von Ex-Bundesfinanzminister Peer Steinbrück voraussichtlich nach der Landtagswahl in Niedersachsen im Januar 2013 benennen. Vorher stelle sich die Frage nicht, sagte er den „Ruhr Nachrichten“. „Wir haben kein Interesse daran, einen Kandidaten zu früh zu verschleißen“, betonte Steinbrück, der selbst als möglicher Kanzlerkandidat gilt. Er habe mit Parteichef Sigmar Gabriel und Bundestags-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier „eine klare Verabredung: Wir lassen uns nicht verrückt machen.“

Die SPD-Führung berät heute in Potsdam über ihre Strategie bis zum Bundestagswahlkampf 2013. Zum Auftakt des Treffens kündigte der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel gam Sonntag an, dass die SPD 2013 keinen rot-grünen Lagerwahlkampf gegen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) führen wolle. „Es geht nicht um einen Wahlkampf gegen die Kanzlerin Merkel“, sagte er. „Unsere Gegner sind die Finanzmärkte, unser Gegner ist die soziale Spaltung in Deutschland.“

Dabei setzt Steinbrück auf die Milthilfe der Grünen. Wir setzen auf Rot-Grün“, sagte Steinbrück den „Ruhr Nachrichten“. Eine Regierung mit der Linken schloss es dagegen aus. Eine erneute große Koalition mit der Union lehnte Steinbrück nicht kategorisch ab, doch entspricht sie seiner Aussage „nicht unseren Vorstellungen“.

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles ist währenddessen Befürchtungen der Grünen entgegengetreten, die Sozialdemokraten könnten sich mit ihrer Ablehnung eines Lagerwahlkampfes auch vom Ziel Rot-Grün abwenden. „Niemand hat sich stärker gegen einen Lagerwahlkampf gewehrt als Claudia Roth und die Grünen - weil sie sich eben nicht vereinnahmen lassen wollen von der SPD“, sagte Nahles im ARD-Morgenmagazin. „Da kommen so alte Ängste wie „Koch und Kellner“ wieder hoch.“

Nahles kündigt Richtungswahlkampf an
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44 Kommentare zu "Peer Steinbrück: „Unsere Gegner sind die Finanzmärkte, nicht Merkel“"

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  • Genau so ist es madeyes! Hätten sich die Politiker aus den Finanzgeschäften rausgehalten und sich lieber um ordentliche Regelungen für eine freie soziale Marktwirtschaft gekümmert, dann hätten wir viele Probleme nicht! Es wurden viele Steuergelder nur deshalb vernichtet, weil die Politik glaubte, wirtschaftlich tätig werden zu müssen. So ist es eben, wenn es zuviele Politiker gibt, die in unserer überregulierten Welt eigentlich unnütz sind und deshalb glauben, sich in Dinge einmischen zu müssen, für die sie keinerlei Kompetenz haben.

  • Da tönt dieses Grossmaul und weiss ganz genau dass er gemeinsam mit dem Asmussen für die Finanzkrise in Deutschland die alleinige Verantwortung hat. Dieser Typ denkt natürlich, dass das alles Vergessen ist, die Masse der Mehrheit das sowieso nicht weiss und dass sicheres Auftreten mangelnde Glaubwürdigkeit ersetzt.

    Neben Steinbrück sind natürlich die beiden anderen, Gabriel und Steinmeier an der gesamten Missere mitverantwortlich. Auch möchte ich die Nahles nicht vergessen, die als ausgewiesene Expertin für dummes Zeug schwätzen einen Ehrenplatz bei mir erhält.

    Meine Gegner sind nicht die Banken oder die Finanzmärkte, wer auch immer das sein soll. Meine Gegner sind die, welche das Land Deutschland verraten und verkaufen, besser gesagt verschenken. Das sieht man aus der Ferne noch viel besser als wenn man in den Laden leben muss. Müsste ich immer in Deutschland leben, ich würde garantiert zum Alkoholiker!!!, denn diese Typen von den Grünen über die Roten bis zu den Schwarzen kann man weis Gott doch nur noch im Vollrausch ertragen.

  • Aber genau daran sind ja unsre Parteien Schuld.
    Wer es zuläßt, dass Menschen durch kriminelle Leihfirmen für Dumpinglöhne arbeiten muß und davon nicht leben kann, braucht sich nicht wundern, dass keine Kindr in die Welt gesetzt werden.
    Wer aus einer einstmals durchaus guten Emanzipationsbewegung eine Überemanzipation macht, nach Quoten keischt und am liebsten auch noch die Geschlechter abschaffen will, braucht sich nicht wundern, wenn diese Überemanzen keine Kinder haben, die haben doch ihr Frausein völlig abgeschafft.
    Wer eine bestimmte Gruppe Zuwanderer über die Mehrheitsbevölkerung stellt und offen zugibt, dass man Deutschland am liebsten abschaffen würde, braucht sich ebenfalls nicht wundern
    Wer unser gesamtes Staatsvermögen verscherbelt und unser Geld mit dem Container aus dem Land bringt, braucht sich ebeenfalls nicht wundern
    Wir haben doch nur Parteien, die gegen die Bürger sind und teilweise extrem antideutsch.
    Der Untergang Deutschlands ist von diesen Politikern doch geradezu hergestellt worden
    Man muß sich doch mittlerweile fragen, von wem sie für Deutschhetze bezahlt werden

  • Eine große Mehrheit wird drauf rein fallen, genau wie ja immer noch mehr als 30% Merkel fürso gut finden

  • Für Deutschland gibt es ein Thema das alles überragt und zwar die demographische Entwicklung. In 20 Jahren wird diese Republik nicht mehr dieselbe sein wie heute. Wer heute schon am verzweifeln ist, der wird 2030 in Angst ausbrechen. Wer dann nicht jung ist oder Rentner mit grossem Kapital , der wird die bis dahin eröffneten
    Suizid Stationen schätzen lernen.Wenn dann die Spassgesellschaft Singels ohne Kinder noch Millionenfach zukommen, dann werden sich in Deutschland Szenen abspielen
    die jeder für sich mal überdenken sollte. Es wird an Pflegepersonal fehlen, weil niemand mehr die alten gebrechlichen Deutschen die nur meckern Pflegen wird. Die
    Idee die Städte für alte auszurüsten kommt auf 100 Milliarden. Heute werden nicht mal die Seitenstrassen
    von Schnee und Eis befreit das Senioren Einkaufen und Spazieren gehen können ohne sich zu verletzen. Bitte
    liebe Parteien mal eine ehrlich Auskunft.

  • @Profit:

    Obacht: Nicht Steinbrück hat das gesagt, sondern Gabriel.

    Ich habe mich bei der Lektüre gefragt, ob sich die beiden da wirklich einig sind. Schröder hat die Prinzipien seiner Partei geopfert. Vielleicht würde Steibrück das auch tun.

    Man muss das Thema im Auge behalten.

  • Den Artikel hätte man auch besser schreiben können. Es sei denn, die Nachrichten waren so wie sie dargestellt wurden.

    Einen Eindruck vermittelt der Artikel: Wer nicht weiss wo er hin will, der braucht sich auch nicht zu beeilen.

    Taktik hin oder Taktik her. Es ist an der Zeit, dass der SPD-Führung klar wird, dass sie das Wahlvolk vertreten oder die Führung nicht mehr zum Wahlvolk passt. So einen Schuss nach hinten wie Schröder und Müntefering darf es nie mehr geben.

    Klar, dass waren nicht Schröder und Müntefering allein, da gab es auch noch Steinbrück und Steinmeier. Aber das wird man noch bis zur Kürung des Kanzlerkandidaten schaffen. Dennoch sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass die Hängepartie sich nicht werbend auf das Wahlvolk der SPD auswirken wird.

    Nachdem drei sich um das Kanzleramt von SPD-Seite bewerben, davon aber schon zwei als Schröderianer markiert sind, ist die Entscheidung schon längst gefallen. Da Gabriel aber gegen Merkel keinen Wahlkampf will, stellt sich die Frage, ob auch die SPD nach der FDP in die innere Abwicklung fortsetzt.

  • Gegner sind die Finanzmärkte im Wahlkampf u. nicht Merkel.
    Da kann doch die sozialisierte CDU u. die SPD diese Machtkanzlerin gemeinsam aufs Schild heben. Beide Parteien könnten sich allerdings darüber streiten, wer die größen Schulden angehäuft hat, weil eine solide Haushaltsführung unseren Politikern immer noch fremd bleibt.
    Andere Behauptungen sind Sprechblasen, denn jährlich erhöht sich weiter der Schuldenberg u.somit die Inflation, demnach zwangsläufig in wenigen Jahren die Währungsreform. Oder kennen alle Leser die deutsche Geschichte nicht?
    Ergebnis: Der Staat ist seine Schulden los u. die Bürger, alles wie gehabt!!

  • "Glücklicherweise haben wir in Deutschland eine Demokratie mit funktionierender Opposition"
    Ach ja, wo denn?
    Kennen Sie auch nur eine Partei in dem etablierten Einheitssumpf, die den Willen der Mehrheit der Wähler vertritt? Dann lassen Sie mich das bitte wissen!
    Und wo hier etwas demokratisch zugeht, hätte ich auch gleich gerne gewusst?!- Z.B., wo die Demokratie war, als die Deutschen in die EU eintreten mussten, als sie den Euro bekamen, die Deregulierung mit Hilfe der SPD und der Grünen, den EFSF und ganz aktuell in Kürze den rechtswidrigen ESM!!!!

  • Das ist ein Dummschwätzer!
    Er will die Richtung in den Untergang mit dem Euro genauso fortführen, wie alle anderen Deppen der Politik bei den etablierten Parteien auch.
    Es ist schon fast beleidigend, für wie dämlich der uns hält, dass wir auf sein selten dummes Geschwätz reinfallen sollen!

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