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Pegida-Demonstration „Davor haben die Machthaber Angst“

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Mit keinem Wort geht die Frontfrau auf ihren Vorgänger ein

Es ist längst nicht Pegida drin, wo Pegida drauf steht

Mit keinem Wort jedoch ging die neue Frontfrau auf ihren Vorgänger Lutz Bachmann ein. Der 41-jährige, mehrfach vorbestrafte Mitbegründer und Vorsitzende des Pegida-Vereins ist am Mittwoch zurückgetreten, nachdem rassistische Äußerungen über Migranten und ein „Hitler-Selfi“ von ihm bekannt wurden. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Volksverhetzung gegen Bachmann.

Allerdings betonte Oertel in ihrer Rede, es habe keine Abstimmung zwischen Pegida und der AfD zu Bachmanns Rücktritt gegeben. Damit widersprach sie deutlich der Darstellung der sächsischen AfD-Chefin Frauke Petry. Die hatte etwa gegenüber der Sächsischen Zeitung gesagt, sie habe am Mittwoch mit Pegida-Sprecherin Oertel diesbezüglich telefoniert. In einer versehentlich zu früh versandten Pressemitteilung hatte die AfD Bachmanns Rücktritt sogar kommentiert – zwei Stunden vor Bachmanns tatsächlichem Rückzug.

Erst abstrakte Terrordrohungen wegen der Dresdner Pegida-Demos, dann am vergangenen Wochenende die von der Polizei als ernstzunehmende Morddrohung gegen Bachmann, die zur spontanen Absage der Montagdemo führte. Schließlich der Rücktritt Bachmanns wegen rassistischer Äußerungen und am Freitag noch die überraschend vorgezogene Kundgebung an diesem Sonntag – Dresdner haben die Mobilisierungsfähigkeit von Pegida mit Interesse verfolgt.

Etwa 15.000 Menschen demonstrierten erst am Mittwochabend in Leipzig, umringt von 20.000 Gegendemonstranten. Es gab mehrere Übergriffe und Sachbeschädigungen von Chaoten – und aus dem „Legida“-Lager gewalttätige Angriffe auf Journalisten. Auch das ist einer der Gründe für den Großeinsatz der Polizei.

Nach der Dresdner Demo fragen manche, ob der Bewegung die Puste ausgeht. Andere mahnen, dass Pegida lange unterschätzt wurde, und man daher nicht erneut diesem Fehler unterliegen solle. Anders als an den montäglichen Abendspaziergängen kam nun auch Familien mit Kindern zum Theaterplatz, doch das männliche Publikum war in der Mehrzahl, viele offenbar nicht aus Dresden. Am Montag in einer Woche ist die nächste Pegida-Demo in der sächsischen Landeshauptstadt geplant.

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41 Kommentare zu "Pegida-Demonstration: „Davor haben die Machthaber Angst“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Die Etikettierung "...feindlich" ist die Spezialität der Frau Zlomka vom Zweiten Deutschen Staatspropagandakanal. Schauen Sie sich doch nur die sogenannten Nachrichtensendungen der "heute" Redaktion an.
    Der Begriff Lügenpresse ist da nicht so abwegig!

  • Was ich immer nicht verstehe, warum immer "feindlich".
    Wenn ich einen Nachbarn nicht mag, dann bin ich auch nicht "nachbarschaftsfeindlich", sondern ich mag ihn einfach nicht. Aus welchem Grund auch immer. Ich tu ihm nichts Böses aber ich möchte ihn auch nicht mögen müssen!!

  • @ Thomas Frey:
    Wenn das stimmt, was Sie da gezeichnet haben:
    "Raus: Juden, Kanaken, Nazis" dann sind Sie nicht Charlie Chaplin, sondern ein Rasse-Mann.

  • Zur Zeit gibt es eine Riesenkampagne der Lügen-Medien, so nach dem Motto:

    "20 000 Pegida-Kritiker stopften den 2000 Pegida-Teilnehmern das Maul."

    Eines muß man den Pegida-Kritikern lassen, sie schaffen es, die einfältigen Gegen-Demonstranten in Bewegung zu halten.

    Bei einigen Rädelsführern der Gegendemos gehen schon die 10 €-Scheine aus, die man den Teilnehmern als Lohn der Konfrontation gegen Pegida in die Hand gedrückt hatte.

    Es ist sogar gelungen, Herbert Gröhlemeyer & Co. zu einem kostenlosen Konzert und einigen dummen Sprüchen zum weltoffenen Deutschland zu bewegen.

    Selbstverständlich sind die grünen und roten Deutschtumshasser und Vaterlandsverräter mit von der Partie, genauso wie wie die Antifa, die Prügel-Organisation der Sozis.

    Sogar die Gewerkschaften karren Teilnehmer zu den Gegen-Demos, so nach dem Motto: "Lasst sie alle herein, die Illegalen und die Mühseligen und Beladenen, auf dass sie in Deutschland als Billig-Löhner die Arbeitsplätze unser Gewerkschafts-Mitglieder vernichten".

  • Es tut mir leid, daß das Handelsblatt sich genötigt sieht, so perfide Überschriften zu setzen. Es waren trotzdem weniger Teilnehmer als auf der Pegida Veranstaltung am Sonntag, und dafür mußte man Künstler und Demagogen mit einem solchen Aufwand herankarren? Wenn dann noch 25% der Besucher übliche Pegida-Teilnehmer waren, dann war das Ergebnis doch eigentlich ziemlich erbärmlich. Tja, da fehlten die bezahlten Anti-Pegida-Demonstranten und die üblichen Schläger und maskierte Steinewerfer, mit denen die etablierte Politik allem Anschein nach gemeinsame Sache macht und unter einer Decke steckt.

  • Immer wieder lustig, wenn die #Lügenpresse "Beiträge" (Leserkommentare) löscht, weil sie "unsachlich"(sic!) seien...
    Die Schande ist nicht Pegida oder Legida oder verhetzte Jugendliche, die gegen ihre eigene Zukunft demonstrieren... die eigentliche Schande sind die (oligarchischen, gleichgeschalteten) Medien, die sich auf die Seite der #Volksverräter stellen.

  • Zensor, Du tickst nicht sauber!

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. 

  • Die Angst der Etablierten vor Pegida
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    Pegida! Das ist doch die Inkarnation des Bösen!
    So tönt es aus der CDU/CSU, SPD, Grüne und der Linken.
    Da darf doch kein "anständiger Deutscher" mitmarschieren.
    Das sind alles Nazis und Fremdenfeinde. Sie sind eine "Schande für Deutschland (Maas). Sie tragen "Hass im Herzen" (Merkel). "Hier marschiert die Mischpoke) Özdemir.

    Hier marschiert der "Mittelstand" (Uni Dresden).
    Die "Spaziergänge" sind friedlich, im Gegensatz zu den "Gegendemonstrationen" der Antifa, extremen Linken, etc. Da werden auch mal Autos abgefackelt, Schaufenster eingeworfen und Polizisten verprügelt.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. 

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